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Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg ist mit seinem Haupthaus in Konstanz, dem Zentralen Fundarchiv in Rastatt und sieben Zweigmuseen die zentrale Institution für die Vermittlung der Landesarchäologie und für die Archivierung der archäologischen Zeugnisse aus einer der wichtigsten Fundregionen Europas.

Kontakt

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Benediktinerplatz 5
D-78467 Konstanz

Telefon: +49 7531-9804-0
E-Mail: info@konstanz.alm-bw.de

 

Buchungen & Terminanfragen:
Email: buchungen@konstanz.alm-bw.de

Öffnungszeiten:
Di-So, Feiertage 10 bis 17 Uhr
Montag geschlossen

An Feiertagen, die auf einen Montag fallen, ist das Museum geöffnet.
Geschlossen an Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester, Neujahr und Schmotziger Dunschtig (Fasnacht).
Bewertungschronik

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Ausstellung

Rom lebt

Ab dem 7. Juni 2026 erwartet Sie ein außergewöhnliches Ausstellungserlebnis: Zum jährlichen Museumsfest eröffnet die Sonderausstellung „Rom lebt! Ein Mitmachabenteuer“ – ein modernes Konzept, das Interaktion, Wissen und Unterhaltung auf spannende Weise verbindet.

Im Zentrum stehen großformatige, realistisch gestaltete 3D-Bilder, vor denen Besucherinnen und Besucher selbst in römische Alltagsszenen eintauchen und Erinnerungsfotos machen können. Passende Originalfunde und detailreiche Rekonstruktionen geben zusätzliche Einblicke in das römische Leben.

Kurze Begleittexte beleuchten verschiedene Facetten des römischen Alltags und ergänzen die Szenen um interessante Hintergrundinformationen. Mehrere Mitmachstationen laden dazu ein, antike Bau- und Handwerkstechniken spielerisch selbst auszuprobieren. Das ist Geschichte zum Anfassen und Erleben!

Spielerisch lebendig. Auch für Schulklassen geeignet.

Begleitprogramm

Öffentliche Führungen für Jung und Alt
In der Regel sonntags, 14.00 Uhr; bitte informieren Sie sich tagesaktuell in unserem Online-Kalender
Erwachsene € 4,— / Kinder (3 bis 17 Jahre) € 2,— zzgl. Eintritt

Buchbare Gruppenführungen für Familien, Einzelpersonen, Schulklassen
Führung für Familien und Erwachsene € 70,— zzgl. Eintritt (Ermäßigung ab 10 Personen),
Führung für Schulklassen (ab Klasse 5, max. 30 Personen) € 70,— zzgl. € 2,— Eintritt
pro Kind, 2 Begleitpersonen frei

Kurzeinführungen für Kindergärten, KiTas und Grundschulen
Altersgerechte Einführungen dienstags und
donnerstags zwischen 10.00 und 15.30 Uhr für
Gruppen (4 bis 10 Jahre, max. 30 Kinder plus
Begleitpersonen); max. Aufenthalt in der Ausstellung
90 Minuten; € 2,— pro Kind, Begleitpersonen frei

Kindergeburtstage
Buchbare Workshops (60 Minuten) plus Besuch der Ausstellung inkl. Kurzeinführung im Anschluss an den Workshop; ab 6 Jahren, max. 10 Kinder

- Salben und Öle € 125,—
- Römische Spiele € 100,—
- Römische Mosaike € 165,—

Buchungen und Anfragen
Buchungsanfragen bitte mindestens zwei Wochen vor dem gewünschten Termin per Mail oder Telefon an unser Buchungsteam unter
buchungen@konstanz.alm-bw.de oder telefonisch: +49 7531 9804 0

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Familienprogramm

Museumsfest - Zeitreise in die Antike

Am 7. Juni 2026 ist es wieder soweit: Wir feiern ein buntes Museumsfest und Sie sind herzlich eingeladen! Der Eintritt sowie alle Führungen sind an diesem Tag kostenfrei.

Das diesjährige Fest steht ganz im Zeichen des alten Rom. Mit der Eröffnung unserer interaktiven Ausstellung „Rom lebt! Ein Mitmachabenteuer“ erwartet Sie ein besonderes Highlight – ideal für Familien mit Kindern, aber ebenso spannend für alle anderen Besucherinnen und Besucher. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Römer: Interaktive Mitmachstationen, eindrucksvolle 3D-Motive und vielfältige Aktionen lassen Geschichte lebendig werden.

Vorführungen, Mitmachaktionen und Führungen
Es erwartet Sie ein abwechslungsreichen Festprogramm mit spannenden Vorführungen, Mitmachaktionen und Führungen rund um römisches Handwerk, Mode, Waffen, Spiele und Handel. Für jeden ist etwas dabei! Im Museumsgarten halten wir außerdem herzhafte Dünnele, frisch gebackene Waffeln und kühle Getränke für Sie bereit.

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Kinderprogramm

Sommerferienprogramm 2026

für Kinder und Jugendliche

Das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg veranstaltet im August 2026 in Konstanz ein Ferienprogramm für Kinder ab 8 Jahren. Ziel des Programms ist es, Kindern auf anschauliche Weise Einblicke in verschiedene Epochen der Geschichte und Archäologie zu vermitteln. Das Ferienprogramm umfasst Workshops, Führungen und Mitmachaktionen zu folgenden Themen und Terminen:
Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung über die Stadt Konstanz läuft.

Das Ferienprogramm im Überblick

Mittwoch, 05. August 2026, 10–13:00 Uhr:
„Rom lebt! Ein Mitmachabenteuer“
Bei dieser Führung erfährst du, wie die Römer vor 2000 Jahren lebten. Was kauften sie, wo und wie? Was aßen und kochten sie? Wie kleideten sie sich? Wie verbrachten sie ihre Freizeit? Und wie sah ein römisches Arbeitsleben aus? Große 3D-Fotowände nehmen dich direkt mit hinein in das Geschehen, auf eine spannende Entdeckungsreise ins römische Leben – wer ein Handy mit Kamera hat, kann dieses gerne mitbringen.
Im Anschluss an die interaktive Führung kann jedes Kind ein eigenes typisches Römerspiel herstellen und natürlich auch spielen.
Am 05.08.2026, von 10-13:00 Uhr (inkl. Vesperpause, bitte Vesper mitbringen)
Für Kinder ab 10 Jahren. Kosten: 12,00 € p.P.

Mittwoch, 12. August 2026, 10–13:00 Uhr:
„Kleider machen Leute - Mode im Mittelalter“
Im Workshop können Kinder mehr über die Kleidung im spätmittelalterlichen Konstanz erfahren. Im Museum gibt es viele Dinge aus dem Alltag der Menschen vor 600 Jahren zu entdecken und auch die Kleidung spielte eine große Rolle.
Damals konnte man an der Kleidung ablesen, ob eine Person arm oder reich war, in der Stadt oder auf dem Land wohnte. Reiche Leute waren sprichwörtlich „gut betucht“ und konnten sich Tuche aus Samt und Seide leisten. Nicht jeder durfte tragen, was er wollte. Es gab viele Kleiderordnungen, die sogar die Schuhgröße vorschrieben. Trotzdem gab es auch damals schon verschiedene Mode-Stile und es konnte ganz schön bunt werden.
Wir werden selbst kreativ und bereiten eine Modenschau in mittelalterlicher Gewandung vor. Die Accessoires dazu stellen wir selbst her.
Am 12.08.26 von 10-13:00 Uhr (inkl. Vesperpause, bitte Vesper mitbringen)
Für Kinder ab 10 Jahren. Kosten: 12,00 € p. P.

Dienstag, 18. August 2026, 10–13:00 Uhr:
„Alles so schön bunt! Färben mit Pflanzen“
Tauche ein in die uralte Kunst des Färbens mit Pflanzen. Welche Pflanzen ergeben welche Farben? Welche Bedeutung hatten farbige Stoffe im Mittelalter und was sagten die bunten Stoffe über deren Trägerinnen und Träger aus? Am Ende des Workshops nimmt jedes Kind einen selbstgefärbten Turnbeutel mit nach Hause
Am 18.08.26 von 10-13:00 Uhr (inkl. Vesperpause, bitte Vesper mitbringen)
Für Kinder ab 10 Jahren. Kosten: 16,00 € p. P.

Mittwoch, 26. August 2026, 10–13:00 Uhr:
„Pfahlbauten mit allen Sinnen“
Im Workshop können Kinder mehr über das Leben in den steinzeitlichen Pfahlbauten am Bodensee erfahren und erleben. Alles musste selbst hergestellt werden, Geschäfte gab es nicht. Nach einer Führung mahlen die Kinder ihr Getreide für Steinzeitkekse selbst, danach stellt jedes Kind aus Pflanzenfasern, Schneckenhäusern und Muscheln ein steinzeitliches Schmuckstück her.
Am 12.08.26 von 10-13:00 Uhr (inkl. Vesperpause, bitte Vesper mitbringen)
Für Kinder ab 8 Jahren. Kosten: 12,00€ p. P.

Für alle Sommerferien-Aktionen gilt:
- Mindestteilnehmer 10 bis max. 15 Personen, Altersbeschränkung beachten!
- Die Teilnahmekapazität ist begrenzt.
- Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, behalten wir uns vor, die Veranstaltung abzusagen.

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© ALM / M. Schreiner
Ausstellung

Archäologische Methoden

Dauerausstellung

Die Anthropologie befasst sich mit den menschlichen Skelettresten unserer Vorfahren. Diese stammen in den meisten Fällen aus Gräbern gelegentlich auch von Schlachtfeldern. Sehr viel seltener sind Knochenfunde in Siedlungen.

Anhand von Knochenresten können die Wissenschaftler Sterbealter und Geschlecht, Körperbau und Größe eines Menschen bestimmen. Auskunft über den Gesundheitszustand geben außerdem Krankheiten und Verletzungen oder Mangelernährung, die ihre Spuren an Knochen und Zähnen hinterlassen haben. Mittels Gen- und Isotopenanalysen erhalten wir Informationen zu Verwandtschaftsbeziehungen und Herkunft. Die Untersuchung einer Skelettserie erlaubt zudem Aussagen zu ganzen Bevölkerungsgruppen. Wie war die Alters- und Geschlechtsverteilung, d.h. wie alt sind die Menschen geworden und gab es gleich viele Männer und Frauen? Welche Krankheiten haben Spuren hinterlassen? Verraten die Knochen etwas über die Ernährung oder die Arbeitsbelastung? So können wir aus ausgegrabenen Knochen oft konkrete Schlüsse über die Lebensbedingungen unserer Vorfahren ziehen.

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2 Ausstellung

Pfahlbauten

Dauerausstellung

Die »Welt der Pfahlbauten« präsentiert sich im modernen Outfit und beleuchtet nach den neuesten Forschungsergebnissen Handelskontakte, Wirtschaftsweisen, Lebensgewohnheiten und Kult in der stein- und bronzezeitlichen Pfahlbauzeit. Der begehbare Nachbau eines Pfahlbauhauses sowie zahlreiche einzigartige Funde, dokumentieren eindrucksvoll die mehr als 3.000-jährige Geschichte der Pfahlbauten in der Bodenseeregion.

Seit 2011 gehören 111 Pfahlbaufundstellen rund um die Alpen zum UNESCO-Weltkultur-Erbe. Die jungneolithischen, bronze- und eisenzeitlichen Pfahlbau-Siedlungen gewähren einzigartige Einblicke in die Welt der frühen Bauern, deren Alltagsleben, Landwirtschaft, Viehzucht und technische Innovationen. Hierzu gehören die Erfindung von Rad und Wagen um 3.400 v. Chr. und die Entstehung der Kupfer-, dann der Bronzemetallurgie, die ab 2.000 v. Chr. zu einer Revolution der gesellschaftlichen Verhältnisse führte.

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© ALM / M. Schreiner
Ausstellung

Römisches Reich

Dauerausstellung

Ladenburg. Schon unter Kaiser Traian, der von 98 bis 117 n. Chr. herrschte, waren die ersten römischen Städte rechts der Rheins entstanden. Der Hauptort des neu geschaffenen Verwaltungsbezirks CIVITAS ULPIA SUEBORUM NICRENSIUM hatte sich aus einem Truppenstandort mit dem lateinisch-keltischen Namen Lopodunum entwickelt.

Er besaß alles, was eine römische Stadtanlage ausmacht: Basilika und Forum als Orte der öffentlichen Verwaltung, Marktplatz und Handelsforum, Tempel, Badeanlagen, Theater, Hafen und Stadtmauer.
Mit den Römern kam eine neue städtische Lebenskultur. Bei den Germanen völlig unbekannte Bautechniken, ein ausgebautes Straßennetz, eine straffe Verwaltung, Einheitswährung, Rechtsprechung und Amtssprache, neue Götter und neue Bräuche, das alles wurde von den Einheimischen rasch übernommen. Besonders eindrücklich sind die großen mit Inschriften versehenen Theaterstufen. Eine hat Optatus Tetricus als der »Besitzer« markiert. Die andere wurde den Bewohner von Lopodunum von Vennonius und Cassius gestiftet.

Doch bereits um 260 n. Chr. musste Rom das Gebiet rechts des Rheins wieder aufgeben.

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Ausstellung

Frühmittelalter

Dauerausstellung

Holz erhält sich nur unter speziellen Bedingungen. Besonders günstige Voraussetzungen für eine dauernd feuchte Umgebung ohne Sauerstoff bietet der Tonboden auf der Schwäbischen Alb. In einem solchen Boden liegt auch der frühmittelalterliche Friedhof von Trossingen. Er wurde bereits 1876 entdeckt und dort immer wieder gut erhaltenes Holz gefunden.

Der Sensationsfund mit dem »Sängergrab von Trossingen« kam aber bei einer Rettungsgrabung im Winter 2001/2002 zu Tage. Grab 58 gibt sich mit Waffen, Reitzubehör, Bett, Tisch und Stuhl und nicht zuletzt der Leier als Bestattung eines Gefolgschaftsherrn zu erkennen. Mithilfe der Dendrochronologie konnte man sogar auf das Jahr genau den Zeitpunkt der Bestattung bestimmen: es war im Spätsommer des Jahres 580 n. Chr. Ein halbes Jahrhundert älter war das Grab 168 von Neudingen. Der hier bestatteten Dame wurden ebenfalls Bett und Stuhl, aber auch der Unterbau eines Webrahmens mitgegeben.

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© ALM / M. Schreiner
Ausstellung

Mittelalter

Dauerausstellung

Im Lauf des Mittelalters veränderte sich das Leben in vielfältiger Hinsicht. Es entstanden erstmals wieder Städte, besonders häufig geschah dies im 12. und 13. Jahrhundert. Nach wie vor lebten die weitaus meisten Menschen aber in ländlichen Siedlungen. Durch zahllose Ausgrabungen hat die Archäologie neues Quellenmaterial zur Geschichte einzelner Orte und zum Leben ihrer Bewohner erschlossen.

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© ALM / M. Schreiner
Ausstellung

Schifffahrt

Dauerausstellung

Flüsse und Seen waren schon immer wichtige Verkehrswege, da der Transport über Wasser schneller und leistungsfähiger war als über Land. Das förderte den Warenaustausch genauso wie die Weitergabe von Nachrichten und Ideen.

In der Voralpenregion bilden Alpenrhein, Bodensee und Rhein bis zum Rheinfall eine fast 100 Kilometer lange Wasserstraße, die von keltischer Zeit an bis zum Bau der Eisenbahnen von großer Bedeutung war. Im Flachwasser des Bodensees nahe dem Ufer fanden Archäologen zahlreiche Zeugnisse für die lange Tradition der Schifffahrt: Hafenanlagen, Fischereieinrichtungen und natürlich Wracks von Schiffen und Booten.

Ab circa 1500 n. Chr. nahm der Warenverkehr deutlich zu. Durch neue Bautechniken konnten Schiffe von gleicher Größe nun etwa die doppelte Tonnage aufnehmen.

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Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg ist mit seinem Haupthaus in Konstanz, dem Zentralen Fundarchiv in Rastatt und sieben Zweigmuseen die zentrale Institution für die Vermittlung der Landesarchäologie und für die Archivierung der archäologischen Zeugnisse aus einer der wichtigsten Fundregionen Europas. Buchungen & Terminanfragen:
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Di-So, Feiertage 10 bis 17 Uhr
Montag geschlossen

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