Aufführungen / Oper
Opernhaus Chemnitz
Chemnitz, Theaterplatz 2
- Heute: Der blaue Vogel oder Die Suche nach dem Glück
- Premiere: Don Giovanni
- Elisa und die wilden Schwäne
- Für mich soll‘s rote Rosen regnen
- Ausgeplaudert II
- Der Nussknacker
- My Fair Lady
- Der Bajazzo
- Hänsel und Gretel
- Internationale Ballettgala zum Jahreswechsel
- Führung durch das Opernhaus
- La Traviata
- Rummelplatz
- La Bohème
- Das Tagebuch der Anne Frank
- Cinderella
- Das Chemnitzer Opernhaus ist die Hauptspielstätte des Theaters Chemnitz.
Aufführungen
| Oper
Aufführungen
| Oper
Der Bajazzo
Opernhaus
Wie viel Mensch steckt in einem Künstler? Wie viel echtes Leben fließt in eine Bühnenshow ein? Mit seinem Meisterwerk Der Bajazzo hat Ruggero Leoncavallo ein packendes Drama voller Leidenschaft, Intrigen, Verzweiflung und Melancholie erschaffen, das mit seiner thrillerartigen Handlung, großen emotionalen Bandbreite und eindringlichen Musik durch Mark und Bein geht. In einer Spieldauer von weniger als eineinhalb Stunden durchlebt eine Gruppe von Zirkusartisten sämtliche menschliche Tragödien, die man sich nur vorstellen kann: Liebe, Eifersucht, Rache, Verrat … Dabei verschwimmen die Grenzen von Kunst und Realität, bis die Figuren selbst nicht mehr wissen, ob sie sich noch in ihrer Abendvorstellung oder schon zurück auf dem grausamen Boden der Tatsachen befinden. Wenn sich der immer rasanter werdende Strudel der großen Gefühle schließlich in zwei Morden auf offener Bühne entlädt und der Bajazzo ruft „Die Komödie ist aus!“, bleibt in der plötzlichen Stille nach dem Fallen des Vorhangs nur die erschrockene Frage: War das nun echt oder doch nur gespielt? Inszenierung: Luise Kautz Bühne: Valentin Mattka Video: Judith Selenko Kostüme: Charlotte Werkmeister Chor: Stefan Bilz Dramaturgie: Friederike Pank Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Altersempfehlung: 14+ Einführung: 30 min vor Beginn jeder Vorstellung
Aufführungen
| Ballett
Der blaue Vogel oder Die Suche nach dem Glück
Opernhaus
Geburtstagsparty bei der Sängerin und Schauspielerin Georgette Leblanc. Sie alle sind gekommen: Oscar Wilde, Stéphane Mallarmé, Claude Debussy, Sarah Bernhardt und natürlich auch Maurice Maeterlinck, mit dem sie seit längerem liiert ist. Der erfolgreiche Dramatiker und Lyriker schenkt ihr sein neues Theaterstück Der blaue Vogel, das in ihren Träumen lebendig wird. So begibt sich das Geschwisterpaar Mytyl und Tyltyl auf abenteuerliche Wege in eine parallele Kunstwelt. Von der Fee Berylune mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, reisen die beiden ins Land der Vergangenheit, der Nacht, des Glücks und der Zukunft. Allein den blauen Vogel – den finden sie nicht so recht. Eine Allegorie für die Suche nach dem Glück? Ballettdirektorin Sabrina Sadowska hat das märchenhafte Theaterstück des belgischen Literatur-Nobelpreisträgers zum Anlass genommen, auch die bedeutenden Frauen an seiner Seite ins Licht zu rücken. Leblanc war Maeterlincks ewige Muse, sie hat ihn inspiriert, ihr ganzes Leben seinem Glanz gewidmet. Geheiratet hat er eine andere. Konzept, Choreografie und Inszenierung: Sabrina Sadowska Bühne und Kostüme: Charles Cusick Smith, Phil R. Daniels Dauer: ca. 2 h 15 min, eine Pause Einführung: 30 min vor Beginn jeder Vorstellung Altersempfehlung: 12+
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neue Veranstaltung
Opernhaus
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La Bohème
Opernhaus
Szenen nach "La vie de Bohème" von Henri Murger in vier Bildern Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica unter Mitarbeit von Giulio Ricordi und Giacomo Puccini Als am 1. Februar 1896 Giacomo Puccinis La Bohème unter Arturo Toscanini am Teatro Regio in Turin Premiere feierte, war das Urteil der Kritik vernichtend. Der Stoff, dem äußersten Rand der Gesellschaft entnommen, galt als unerhört und war gekleidet in eine Musik, die „keine bedeutende Spur in der Operngeschichte hinterlassen“ würde. Zu unmittelbar und schonungslos war wohl die Lebensnähe der Handlung. Zu fern schien die Möglichkeit eines kleinen Glücks für jene sozial Außenstehenden rund um Rodolfo und Mimi sowie für ihre große wie tragische Liebe, welche zusammen mit Puccinis unsterblicher Musik bis heute eine ungebrochene Faszination ausübt. Regisseurin Magdalena Fuchsberger blickt gemeinsam mit Kostümbildnerin Julia Rösler und Bühnenbildner Valentin Köhler in der Neuinszenierung von La Bohème auf jene Individuen, die sich in einer rasant und unumkehrbar verändernden Gesellschaft nicht zurechtfinden. Das Team begreift das Werk als ein zeitloses Stück über soziale Wärme und die Kraft des Träumens vor dem Hintergrund von Ausgrenzung und Entfremdung. Inszenierung: Magdalena Fuchsberger Bühne: Valentin Köhler Licht: Elana Siberski Kostüme: Julia Rösler Choreografie: Sabrina Sadowska Chor: Stefan Bilz Dramaturgie: Christiane Holland
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| Musical
My Fair Lady
Opernhaus
Buch von Alan Jay Lerner Musik von Frederick Loewe Deutsch von Robert Gilbert Eliza Doolittle, ein Blumenmädchen mit Herz und Verstand, fällt dem Sprachforscher Henry Higgins durch ihren ordinären Dialekt auf. Er schließt mit seinem Freund Oberst Pickering eine Wette ab, in der es darum geht, binnen weniger Wochen aus der, wie Higgins sagt, „Rinnsteinpflanze“ Eliza eine Grande Dame werden zu lassen. Womit Higgins allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass neben dem „dienstlichen“ Verhältnis zu Eliza plötzlich auch die Liebe eine große Rolle spielt. Kein Stück im Repertoire des Opernhauses hat jemals so viele Vorstellungen erlebt wie das Musical My Fair Lady von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe. Die Geschichte des sympathischen Blumenmädchens Eliza Doolittle, die von Professor Higgins Sprachunterricht erhält und ihm dafür eine Lektion in Sachen Lebensweisheit erteilt, erheitert und berührt immer wieder aufs Neue. Die beiden Autoren schrieben für ihren Welterfolg hinreißende Dialoge und Evergreens wie Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen, Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht und Hei, heute Morgen mach’ ich Hochzeit, die jeder sofort mitsingen kann. In Chemnitz stand das Werk erstmalig 1967 auf dem Spielplan. Als Eliza debütierte Dorit Gäbler, die damals als Elevin zum Schauspielensemble gehörte und nun als Mrs. Higgins dabei ist. Ab 1991 war My Fair Lady fast ununterbrochen in zwei Inszenierungen von Michael Heinicke zu erleben. Viele Jahre davon spielte Sylvia Schramm-Heilfort die Berliner Göre, bevor sie jetzt als Mrs. Pearce ihre Eliza-Erfahrungen in eine neue Rolle einbringt. So stehen in der charmanten Inszenierung dieses amüsant-nachdenklichen Musicals von Erik Petersen am Ende mit der aktuellen Eliza drei Generationen dieser Rolle auf der Bühne. Inszenierung: Erik Petersen Choreografie: Sabine Arthold Bühne: Sam Madwar Kostüme: Lukas Pirmin Wassmann Chor: Lorenz Höß Dramaturgie: Carla Neppl Dauer: 3 h, eine Pause Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Aufführungen
| Oper
Das Tagebuch der Anne Frank
Opernhaus
„O ja, ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen. Ich will den Menschen, die um mich herum leben oder mich doch nicht kennen, Freude und Nutzen bringen. Ich will fortleben, auch nach meinem Tod“, schrieb Anne Frank am 5. April 1944 in ihr Tagebuch, das eindrucksvoll ihren Überlebenswillen gegenüber den Schrecken des Holocaust dokumentiert. In ihren Einträgen, in denen sie Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt sowie den Alltag eines zum Untertauchen gezwungenen jüdischen Mädchens gibt, zeigt sich die junge Autorin als lebenskluge und selbstkritische Beobachterin. Mit Humor und Zuversicht bewahrt sie ihren Glauben an eine friedvolle Zukunft und nimmt doch die Abgründe der Zeit mit großer Klarheit wahr. Anne Franks Schriften wurden inzwischen in mehr als 70 Sprachen übersetzt und in über 100 Ländern veröffentlicht, was zeigt, wie sehr ihr Versuch, sich durch das Schreiben in ihrer Lebensrealität zurechtzufinden, die Menschen weltweit bewegt. Der russisch-jüdische Komponist, Maler und Schriftsteller Grigori Frid erlebte den Zweiten Weltkrieg an der Front sowie die katastrophale Nachkriegszeit in der Sowjetunion. Viele seiner Familienmitglieder waren vom Zwang und Terror der stalinistischen Diktatur unmittelbar betroffen. Tief beeindruckt von Anne Franks Tagebuch entschloss er sich, eine Oper zu schreiben – ungeachtet des damaligen Verbotes, den Holocaust und jüdische Geschichten zu thematisieren. Er fasste das Buch in eine hochkonzentrierte Oper, die deutlich macht, dass uns Geschichte immer noch und immer wieder angeht. Regisseurin Corinna Tetzel spannt in ihrem Chemnitzer Regie-Debüt einen Bogen zwischen Komponisten, Autorin und Publikum und holt Grigori Frids Oper ins Hier und Heute. Musikalische Leitung: Maximilian Otto Inszenierung und Bühne: Corinna Tetzel Kostüme: Judith Adam Soundcollage: DJ Dirk Duske Dramaturgie: Christiane Holland Mit freundlicher Unterstützung durch die Jüdische Gemeinde Chemnitz Dauer: 1 h, ohne Pause Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Aufführungen
| Musiktheater
Für mich soll‘s rote Rosen regnen
Opernhaus
Und heute, sage ich still: Ich sollt‘ mich fügen, begnügen, ich kann mich nicht fügen, kann mich nicht begnügen, will immer noch siegen, will alles – oder nichts. Tiefschwarze, dramatische Wimpern über hellen Augen, ein fester Blick, gepaart mit einer nicht weniger charismatischen Stimme, die in ikonischen Zeilen das Alles-oder-nichts, die kompromisslose Hingabe an ein Leben zwischen Scheitern und kompletter Erfüllung beschwört. So kennt man Hildegard Knef in ihren Liedern, ihren Filmen und Büchern. Ihre eigene Biografie hielt nicht wenige Wendungen für sie bereit, die sie aus dem Krieg ins Theater und vor die Filmkamera brachten, nach Hollywood und an den Broadway und zurück nach Deutschland führten, den medialen Blätterwald aufscheuchten, an ihrer labilen Gesundheit mehr als einmal rüttelten und sie das Glück finden, verlieren und dann doch wieder aufspüren ließen. In der Mitte dieses wechselhaften Lebens, im Jahr 1975, setzt das musikalisch-seelische Porträt der großen deutschen Schauspielerin und Sängerin ein. Da trifft die erfahrene „Knef“ die junge „Hilde“: zwei Frauen, eine Person. Sie streiten sich, fallen sich ins Wort in unzähligen Chansons, Gedichten und Passagen aus ihren Erinnerungsbüchern, die den Weg der Knef von der Trümmerzeit in Berlin bis zum Broadway zwischen Arbeitswut, maßloser Sehnsucht und ständiger Rastlosigkeit lebendig werden lassen. Musikalische Leitung: Jeffrey Goldberg Inszenierung: Matthias Winter Bühne und Kostüme: Patrizia Bitterich Dramaturgie: Carla Neppl Knef: Sylvia Schramm-Heilfort Hilde: Claudia Müller-Kretschmer Dauer: 1 h 45 min, eine Pause Altersempfehlung: ab 14 Jahren
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| Ballett
Internationale Ballettgala zum Jahreswechsel
Opernhaus
Als Kulturhauptstadt Europas hat Chemnitz 2025 ein großartiges Jahr erlebt – und auch zum Ausklang wird es noch einmal hochkarätig, wenn renommierte internationale Ensembles gemeinsam mit dem Ballett Chemnitz auf der Bühne stehen. Zur Ballettgala am Silvesterabend haben sich unter anderem Gäste vom Royal Swedish Ballet Stockholm, vom Wiener Staatsballett, vom National Ballet Ljubljana, vom Hamburg Ballett und von der Ungarischen Staatsoper Budapest angekündigt, die mit einem faszinierenden Programm zwischen klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz für Begeisterung sorgen werden. So sind unter anderem die Starsolist:innen Edvin Revazov, Eno Peci, Istvan Simon, Sebastian Kloborg und Maria Kochetkova zu erleben.
Aufführungen
| Ballett
Elisa und die wilden Schwäne
Opernhaus
Die wilden Schwäne von Hans Christian Andersen ist nicht umsonst eines der weltweit meistgelesenen Märchen. In zeitloser Form thematisiert es den Stoff, aus dem unsere menschlichen Dramen sind: Furcht, Tapferkeit, Liebe, Verrat, Trennung und Wiederfinden. Ein König lebt mit seinen Söhnen und seiner einzigen Tochter, Elisa, glücklich in einem wunderschönen Schloss. Das Unheil kommt in Gestalt einer bösen Stiefmutter, die die Brüder verhext und dafür sorgt, dass Elisa von ihrem eigenen Vater aus dem Schloss gejagt wird. Verzweifelt macht sich die Königstochter auf die Suche nach ihren Brüdern. Nach einer langen Wanderung durch den dunklen Wald trifft sie auf wilde Schwäne: ihre verzauberten Brüder! Sie bleibt bei ihnen und eines Nachts erfährt sie im Traum, wie sie ihre Geschwister von dem bösen Zauber erlösen und wieder zurückverwandeln kann. Hemden aus Nesseln soll sie ihnen weben, darf dabei aber kein Wort sprechen ... Ohne zu zögern macht sie sich an die schwere Aufgabe – und bleibt standhaft, selbst als ihr eigenes Leben in Gefahr gerät. Sabrina Sadowska greift diese berührende Geschichte des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen auf und erzählt sie als Ballettmärchen für junge Menschen ab sechs Jahren. Mit fesselndem Tanz und fantasievollen Theaterbildern entführt sie das Publikum in eine märchenhafte Welt und erzählt von der Macht der Liebe und Hingabe. Choreografie und Inszenierung: Sabrina Sadowska Bühne und Kostüme: Thomas Mika Dramaturgie: Dirk Elwert Dauer: 1 h, ohne Pause Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Aufführungen
| Ballett
Ballett Chemnitz & Friends
Opernhaus
Zu Gast in der Kulturhauptstadt Europas: Zweimal hat das Ballett Chemnitz bereits erstklassige Tanzensembles aus Nah und Fern für einen gemeinsamen Abend eingeladen. Zur dritten Auflage stand schnell fest: Diesmal geht die Einladung an die Partnerstadt Düsseldorf. So gastiert das Ballett am Rhein mit einem Pas de Trois aus Biolographie in der Choreografie von Bridget Breiner und On the Nature of Daylight von David Dawson. Dazu wird das Hamburger Kammerballett gemeinsam mit Tänzer:innen aus der Ukraine auf der Bühne stehen – das Stück stammt von Edvin Revazov, der für den Chemnitzer Gershwin-Abend die Rhapsody in Blue choreografierte. Und rasand wird der Abend schließlich durch das Ballett Chemnitz, das in Dreamwave von Andonis Foniadakis zu erleben sein wird. Ballett am Rhein Biolographie | Choreografie: Bridget Breiner On the Nature of Daylight | Choreografie: David Dawson Hamburger Kammerballett Ein neues Stück | Choreografie: Edvin Revazov Ballett Chemnitz Dreamwave | Choreografie: Andonis Foniadakis Die ersten beiden Veranstaltungen von Ballett Chemnitz & Friends fanden am 10. April und am 4. Juni 2025 statt.
Aufführungen
| Operette
Viktoria und ihr Husar
Opernhaus
Libretto von Emmerich Földes, Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda "Ungarnland! Donaustrand! Heimatland!“ Was hat es mit dem Gefühl von Zugehörigkeit zu (s)einem Land auf sich? Und sind wechselseitiger Respekt oder eher tiefe Leidenschaft der Weg zu einer glücklichen Beziehung? Die Titelheldin von Paul Abrahams Sensationserfolg Viktoria und ihr Husar ist gut situiert mit dem amerikanischen Botschafter in Japan verheiratet. Als ihr früherer Verlobter Stefan Koltay, der sich aus russischer Kriegsgefangenschaft retten konnte, wieder in ihr Leben tritt, gerät sie vor dem Hintergrund einer politisch hochexplosiven Situation in ein Dilemma: Mutiger Neustart oder endgültiger Abschied von der Jugendliebe? Mit der turbulenten Handlung jagt ein betörender musikalischer Ohrwurm den nächsten: Meine Mama war aus Yokohama oder Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände wurden zu Hits der 1930er Jahre und Abraham konnte sich als einer der wichtigsten Operettenkomponist:innen etablieren. Nach Regiearbeiten an der Oper Halle, der Staatsoper Hannover, dem Deutschen Nationaltheater Weimar und der Staatsoperette Dresden inszeniert die Götz-Friedrich-Preisträgerin Julia Huebner diese Neuproduktion in Chemnitz. Musikalische Leitung: Lutz de Veer Inszenierung: Julia Huebner Choreografie: Mariana Souza Bühne: Simon Lesemann Kostüme: Dinah Ehm Chor: Stefan Bilz Dramaturgie: Johannes Frohnsdorf, Friederike Pank Dauer: 2 h 25 min, eine Pause Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Aufführungen
| Oper
La Traviata
Opernhaus
Libretto von Francesco Maria Piave Violetta Valéry, ein begehrter Star in der glamourösen Welt der Reichen und Schönen, fühlt sich zu Alfredo Germont hingezogen. Von seiner liebevollen Art verzaubert, sagt sie ihrem ausschweifenden Lebensstil Adé und genießt das Glück der bürgerlichen Zweisamkeit. Doch bald wird sie von Alfredos Vater, der aufgrund von Violettas Vergangenheit um die gesellschaftliche Stellung seiner Familie fürchtet, dazu gedrängt, sich von Alfredo zu trennen. Schweren Herzens gibt sie nach und lässt Alfredo glauben, dass sie einen anderen liebt. In seiner Eifersucht beleidigt er sie öffentlich. Als ihm sein Vater Wochen später endlich den wahren Grund für ihr Verhalten offenbart, bleibt gerade noch Zeit, Violetta um Verzeihung zu bitten, bevor sie ihrer tödlichen Krankheit erliegt. Giuseppe Verdis Oper La Traviata nach dem Roman Die Kameliendame von Alexandre Dumas gehört mit ihrer anrührenden Geschichte und der emotionalen Musik zu den erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte. Die Chemnitzer Neuinszenierung übernimmt Anja Kühnhold, Oberspielleiterin am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Musikalische Leitung: Benjamin Reiners Inszenierung: Anja Kühnhold Bühne und Choreografie: Erika Hoppe Kostüme: Anna Sophia Blersch Chor: Stefan Bilz Dramaturgie: Carla Neppl Altersempfehlung: ab 15 Jahren Dauer: 2 h 30 min, eine Pause Einführung: 30 Minuten vor Beginn jeder Vorstellung Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen
| Aufführung
Rummelplatz
Opernhaus
EIN PROJEKT FÜR CHEMNITZ 2025 Nachts auf dem Rummelplatz brechen die Sehnsüchte auf. Im Budenamüsement entfliehen Wismut-Malocher Tristesse und Knochenarbeit. Die Überschlagschaukel steht am höchsten Punkt, und die Welt Kopf: Wo soll man hin mit sich, im Nachkriegs-Ostdeutschland? Krieg und Faschismus stecken den Menschen in den Gliedern, materielle Not bestimmt ihren Alltag, ein autoritäres Regime will sie vereinnahmen. Träume haben sie trotzdem. Werner Bräunigs Protagonist:innen suchen einen Platz in der Welt, geraten in Verantwortung, entwickeln sich fort und kommen doch nicht los von sich selbst. Durch seinen ungeschminkten Realismus geriet Autor Werner Bräunig ins Visier des SED-Regimes. Er zerbrach daran, doch seine große Frage bleibt: Wie werden Menschen zu Gestaltenden von Gesellschaft? Im Auftrag der Oper Chemnitz haben Ludger Vollmer (Komposition) und Jenny Erpenbeck (Libretto) den Roman Rummelplatz erstmals für die Opernbühne adaptiert. Die Uraufführung wird begleitet von einer partizipativen Schreibwerkstatt und von einer Konferenz, die den Bogen von der Zeitgeschichte bis ins Kulturhauptstadtjahr 2025 schlägt. Komposition: Ludger Vollmer Libretto: Jenny Erpenbeck Musikalische Leitung: Benjamin Reiners Inszenierung: Frank Hilbrich Bühne: Volker Thiele Kostüme: Gabriele Rupprecht Video: Stefan Bischoff Chor: Stefan Bilz Dramaturgie: Johannes Frohnsdorf, Friederike Pank Ein Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und durch Bundesmittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch Mittel der Stadt Chemnitz. Dauer: 2 h 30 min, eine Pause Altersempfehlung: 15+ Einführung: 30 min vor Beginn jeder Vorstellung
Aufführungen
| Ballett
Der Nussknacker
Opernhaus
Welches Ballett könnte passender für die Weihnachtszeit sein als Der Nussknacker? Dieses Lieblingswerk vieler Ballettfreunde ist in einer Neuproduktion von Ballettdirektorin Sabrina Sadowska seit vier Jahren regelmäßig auf der Bühne des Chemnitzer Opernhauses zu sehen. Dabei spielt die Geschichte der Stadt eine nicht unerhebliche Rolle: Sabrina Sadowska, gebürtige Schweizerin, die seit 2013 in Chemnitz lebt, war von Anfang an fasziniert von der Kulturgeschichte dieser Stadt, von den vielen Künstler:innen, die das Leben vor allem im 20. Jahrhundert geprägt haben, aber auch von der Industriegeschichte, von der großen Zahl an Erfindungen und davon, wie sich Industrielle schon damals für die Kulturförderung engagierten. Warum ihnen also nicht ein Denkmal auf der Bühne setzen, sich auf künstlerische Art vor ihren großartigen Leistungen verbeugen, zumal Tschaikowskys Vorlage einen idealen Rahmen dafür bietet? Folgen Sie uns also auf eine Zeitreise ins Jahr 1904, zu einer Familie, die den Heiligen Abend in geselliger Runde mit befreundeten Künstlern, Fabrikanten und Wissenschaftlern verbringt. Die Erwachsenen erfreuen sich am Punsch, die Kinder an den Geschenken. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem Nussknacker zuteil, einem Geschenk von Patenonkel Drosselmeier – für die kleine Marie Liebe auf den ersten Blick. Sie muss ihn vor den neidischen Zugriffen ihrer Altersgenossen schützen und erlebt mit ihm zwischen Traum und Wirklichkeit aufregende Abenteuer im sächsischen Erfinderland … Als Peter Tschaikowsky 1892 die Musik zu diesem Ballett komponierte, ahnte er sicher nicht, welche Freude kleine und große Zuschauer:innen auch mehr als 130 Jahre später am federleicht-perlenden Tanz der Zuckerfee, am träumerisch-schwingenden Blumenwalzer und all den anderen bunten musikalischen Ideen haben würden. Musikalische Leitung: Per-Otto Johansson Choreografie und Inszenierung: Sabrina Sadowska Bühne und Kostüme: Charles Cusick Smith, Phil R. Daniels Dramaturgische Mitarbeit: Dirk Elwert Dauer: 2 h 15 min, eine Pause Einführung: 30 min vor Beginn jeder Vorstellung Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Aufführungen
| Ballett
Cinderella
Opernhaus
Ballett in 3 Akten (7 Bilder) von Sergej Prokofjew und Nikolai Wolkow op. 87 Choreografie und Inszenierung von Sabrina Sadowska Cinderella, Aschenputtel, Cendrillon, Aschenbrödel – das ist die Geschichte eines ausgebeuteten Mädchens mit unbeugsamem Willen und Zuversicht, das trotz aller Erniedrigung seinen Lebensmut nicht verliert. Das Märchen Aschenputtel erschien ab 1812 in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm und geht zum Teil auf Charles Perraults Cendrillon aus dem Jahr 1697 zurück. Ludwig Bechstein übernahm es in sein Deutsches Märchenbuch unter dem Namen Aschenbrödel (1845). Die bekannteste Bühnenversion dieses Märchens ist neben der Oper La Cenerentola von Gioachino Rossini das Ballett des russischen Komponisten Sergej Prokofjew, entstanden in den Kriegsjahren 1941 bis 1945. Die Uraufführung fand am 21. November 1945 am Bolschoi-Theater in Moskau statt. Drei Jahre später wurde das Ballett in London im Covent Garden Opera House in einer Inszenierung von Frederick Ashton zum ersten Mal im Westen aufgeführt. Es folgten unzählige Adaptionen und Neubearbeitungen und bis heute ist Cinderella weltweit ein wichtiger Bestandteil des klassischen Ballettrepertoires. Ballettdirektorin Sabrina Sadowska nimmt sich dieses romantischen Stoffs an und verlegt die Geschichte in die Fünfziger des vergangenen Jahrhunderts. Nachkriegszeit, Wiederaufbau, neuer Wohlstand und Glamour – die Welt der Mode ist das Umfeld von Cinderella, in dieser Welt des „schönen Scheins“ möchte sie ihren Weg gehen und als Modeschöpferin Fuß fassen. Neid, Intrigen, Boshaftigkeit, Konkurrenz, Kälte und Ablehnung begleiten sie. Aber das Schicksal meint es gut mit ihr und lässt einen charmanten jungen Mann in Cinderellas Leben treten, der wie sie seinen eigenen Weg sucht und ihre Sehnsucht nach Liebe und Nähe erfüllt. Choreografie und Inszenierung: Sabrina Sadowska Bühne und Kostüme: Charles Cusick Smith, Phil R. Daniels Dramaturgie: Dirk Elwert
Aufführungen
| Musical
Zarah 47
Opernhaus
Mit den großen Liedern von Zarah Leander Es ist der 15. März 1947, Zarah Leanders 40. Geburtstag. Vier Jahre davor noch der umjubelte Star der UFA, ist sie nun arbeitslos und wartet vergebens auf Geburtstagsgäste und Angebote. In Schweden Persona non grata, in Deutschland mit Berufsverbot belegt, rechtfertigt sich die Diva in einem furiosen Monolog. Klug, mit viel Witz und ohne jeden Skrupel proklamiert sie das Credo vieler Nazi-Künstler: von nichts gewusst zu haben. Sie verfängt sich in ihren eigenen Lebenslügen, ihre schwermütigen Lieder werden zu bitterbösen Kommentaren einer mit politischem Wegsehen erkauften Karriere. So durchschreitet sie einsam ihre Räume auf Gut Lönö in Schweden. Es meldet sich keiner. Zarah fängt an, in Erinnerungen zu schwelgen … und natürlich zu singen. Peter Lunds musikalischer Monolog ist ein schauspielerisches Bravourstück für eine singende Darstellerin. In der Chemnitzer Inszenierung schlüpft Sylvia Schramm-Heilfort in die Rolle der Zarah Leander und gewährt in der intimen Atmosphäre des Operncafés Einblicke in das wechselvolle Leben der Grande Dame mit der besonderen Stimme. Musikalische Leitung: Jeffrey Goldberg Inszenierung: Nils Braun Dramaturgie: Christiane Holland Zarah Leander: Sylvia Schramm-Heilfort Dauer: 2 h, eine Pause Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Aufführungen
| Tanz
Duo Tangopianissimo
Sächsische Mozart-Gesellschaft
Fernando Brugera und Christian Gerber - zwei hochkarätige Musiker, die sich dem Tango verschrieben haben. Duo Tango Pianissimo lässt die Zeit stillstehen und ihr Herz im 2/4-Takt schlagen. Durch ihre virtuose Technik und ihr einzigartiges Zusammenspiel versetzen die beiden Tangueros Tänzer sowie Tango-Liebhaber in die Zeit der typischen Orchester aus dem goldenen Zeitalter des Tango Argentino - der Zeit der großen Maestros wie Anibal Troilo, Francisco Canaro, Angel D'Agostino, Juan D'Arienzo, Carlos Di Sarli, Osvaldo Pugliese, Alfredo De Angelis. Eintritt: 25 € Kartenverkauf online und an der Abendkasse. Reservierungen per eMail möglich: Eine gemeinsame Veranstaltung der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V.und dem TangoEcho/Oscar e.V. im Rahmen des Projektes „Bewegende Klänge – Concertina & Bandoneon“ der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und durch Bundesmittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Aufführungen
| Tanz
Ping Pong Rouge
Sächsische Mozart-Gesellschaft
Hans-Christian Jaenicke, Violine Goran Lazarevic, Akkordeon Ping Pong Rouge ist das explosive Zusammentreffen des international bekannten Ausnahmegeigers Hans-Christian Jaenicke und des serbischen Akkordeonvirtuosen Goran Lazarevic. Intuitiv und exzentrisch ist die Welt ihrer Musik: Ihre Intrumente flüstern, schreien, singen und tanzen und machen so auf eindringlichste Weise Tango erlebbar. Kritiker sprechen von einer „kammermusikalischen Sensation“, beschreiben den Dialog der beiden Instrumente als „dicht, virtuos und dabei ganz natürlich“. Zu der Natürlichkeit des Duos gehört aber nicht nur die musikalische Souveränität an den Instrumenten, sondern auch die humorvolle Leichtigkeit, mit der sie das Programm erfrischend moderieren. Wir freuen uns außerordentlich, ein so hochkarätiges Konzertereignis ankündigen zu dürfen! Die Milongas finden im Café des Hauses Weltecho statt. Mit viel Liebe und Geschmack wird das Tanzcafé zur Wohlfühloase eingerichtet. Das Weltecho galt bis 1945 als eines der schönsten Gebäude in Chemnitz und war das Verlagshaus der „Chemnitzer Neuesten Nachrichten“ und Sitz der Ingenieurorganisation „Kammer der Technik“. Evelyne und Bernd führen als „tango-echo“ dort die in den 90ern als tangomarx im ehemaligen VOXXX gegründete Tangoszene fort und empfangen regelmäßig ihre Gäste und laden alle Tänzerinnen und Tänzer ein, die stimmungsvollen Tangoabende mit Leben zu erfüllen. Tickets auch telefonisch unter +49 371 6949444 Reservierungen per eMail möglich über tango-echo@web.de und an der Abendkasse Eine gemeinsame Veranstaltung der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. und dem TangoEcho/Oscar e.V. im Rahmen des Projektes „Bewegende Klänge – Concertina & Bandoneon“ der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und durch Bundesmittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
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| Tanz