Die Gesellschaft für Kammermusik Marianischer Saal Luzern (GKML) steht seit 1996 für hochstehende Kammermusik im intimen Rahmen des Marianischen Saals. Internationale Solist:innen und Ensembles ebenso wie junge Talente prägen das Programm, das klassisches Repertoire mit ungewöhnlichen Perspektiven, zeitgenössischen Akzenten und leidenschaftlich kuratierten Programmen verbindet.
In der Jubiläumssaison 2026/27 erweitert sich die Reihe und erschliesst zusätzliche Spielorte in Luzern und Umgebung – darunter die Matthäuskirche, der Zeugheersaal im Hotel Schweizerhof, die St. Charles Hall Meggen sowie das Planetarium im Verkehrshaus, bei dem Musik und Projektion eigens aufeinander abgestimmt sind.
Kammermusik – nah, direkt und konzentriert erlebbar.
Kontakt
Kammermusik Luzern
Gesellschaft für Kammermusik Gesegnetmattstrasse 1 CH-6006Luzern
Johanna Schubert, Violine
Merle Geissler, Cello
Philipp Kirchner, Klavier
Ludwig van Beethoven – Klaviertrio op. 1 Nr. 3 c-Moll
Lera Auerbach – Klaviertrio Nr. 1 (1992/93)
Antonín Dvořák – Klaviertrio Nr. 3 f-Moll
Das Amelio Trio kommt nach seinem begeisternden Auftritt 2024 als eines der führenden Ensembles seiner Generation nach Luzern zurück. 2026/27 wurde es zum ECHO Rising Star gekürt, verbunden mit Auftritten in den bedeutendsten Konzertsälen Europas. Kaum ein Komponist steht so sehr für den Aufbruch ins Neue wie Beethoven: Sein Klaviertrio op. 1/3, geschaffen als damals noch unbekannter junger Komponist, sprüht vor künstlerischer Kühnheit. In ähnlicher Weise zeigt Auerbachs Klaviertrio Nr. 1 die kreative Energie der erst zwanzigjährigen Komponistin.
Dvořáks monumentales f-Moll-Trio markiert seinen Schritt zu einem komplexeren Stil, ein kammermusikalisches Meisterwerk von beinahe sinfonischer Grösse. Das Amelio Trio in Aufbruchsstimmung – und mit Dvořáks Adagio, dem ruhigen Herzstück des Werkes, scheint die besondere Magie dieses Abends geradezu garantiert.
Das Konzert wird aufgezeichnet und als Videoproduktion auf Planet Chamber Music, einem der führenden digitalen Kanäle für Kammermusik, veröffentlicht und erreicht so über 80’000 Musikbegeisterte. Ein Abend, der im Saal beginnt und weit darüber hinaus nachhallt.
Rune Tonsgaard Sørensen, Violine
Frederik Øland, Violine
Asbjørn Nørgaard, Viola
Fredrik Schøyen Sjölin, Cello
«Carrot Revolution»
Gabriella Smith – Carrot Revolution (2015)
Dimitri Schostakowitsch – Streichquartett Nr. 14 op. 142
Maurice Ravel – Streichquartett F-Dur op. 35
Mit Carrot Revolution feiert Gabriella Smith den Geist der frischen Beobachtung: eine Ermutigung zu neuen Perspektiven auf alte Dinge, wie etwa auf das Streichquartett, diese rund 250 Jahre alte Gattung. Eine regelrechte klangliche Revolution versprüht auch das Danish String Quartet, das mittlerweile beinahe Kultstatus geniesst, mit seiner Ausdruckskraft, Spielfreude und stilistischen Vielfalt. Ebenso gilt es in Schostakowitschs Musik ein bilderreiches, aussagestarkes Spektrum zu entdecken, bevor Ravels Klangwelt in vornehme Zurückhaltung und spielerisch zarte Leichtigkeit überleitet. Ein ausser- ordentliches Quartett mit einem ausserordentlichen Programm.
Auch die Matthäuskirche eröffnet neue Perspektiven: Ihr grosser Raum lässt den Klang atmen und verleiht ihm eine besondere Weite.
«Himmelsreisen»
Werke von Frédéric Chopin, Leoš Janáček, Marianna Martines, Francis Poulenc, Ottorino Respighi
Mit der Pianistin Yvonne Lang und der mit dem Zentralschweizer Literaturpreis ausgezeichneten Schriftstellerin Gina Bucher treffen sich zwei Luzerner Künstlerinnen. Ihr Schreiben entwirft ein literarisches Bild der Gegenwart, geprägt von genauer Beobachtung, sprachlicher Präzision und leisem Humor, der gesellschaftliche Bruchstellen sichtbar macht. Und dort, wo Sprache bricht, wo sie an diese Bruchstellen stösst, öffnet sich Raum für Musik. Dieser Raum gilt auch zwei lange übersehenen, heute neu entdeckten Komponistinnen: Marianna Martines (1741-1812) und Clara Schumann (1819-1896). Textpassagen aus «Von Wolken und Menschen» treten in einen Wechsel mit hellem Optimismus der berühmten Ballade Nr. 3 von Frédéric Chopin und existentiellen Klangräumen von Leoš Janáčeks Im Nebel.
Ein Feierabend, in dem Wort und Musik ineinander übergehen und sich Himmelsreisen entfalten, die auf wundersame Weise ein wenig nachdenklich stimmen.
Avi Avital, Mandoline
Luzerner Kammermusiker:
Ulrich Poschner, Violine | Christina Gallati, Violine | Eli Karanfilova, Viola | Joël Marosi, Cello | David Desimpelaere, Kontrabass | Johannes Strobl, Cembalo
«Goldene Saiten»
Johann Sebastian Bach – Cembalokonzert BWV 1056 (Bearbeitung für Mandoline)
David Bruce – Cymbeline für Mandoline und Streichquartett (2013)
Dimitri Schostakowitsch – Zwei Stücke für Streichquartett
Béla Bartók – Auswahl aus den 44 Duos für zwei Violinen, Rumänische Volkstänze
Sulkhan Tsintsadze – Sechs Miniaturen – inspiriert von Volksmusik aus Georgien
Avi Avital ist zu Gast bei den Luzerner Kammermusikern, einer der wichtigsten Botschafter der Mandoline im klassischen Konzertbetrieb, der mit seinen künstlerischen Projekten seit Jahren Massstäbe jenseits traditioneller Grenzen setzt. Traditionell startet das neue Jahr mit Bach, und zugleich öffnet sich der Blick auf neue Tonsphären. Bruce’ Cymbeline, eigens für Avi Avital komponiert, ist inspiriert vom warmen, golden schimmernden Ton der Mandoline. Dass Schostakowitsch auch das leichtere Genre meisterhaft beherrschte, zeigen seine Zwei Stücke für Streichquartett. In Bartóks Duos offenbaren ungarische Bauernmelodien – wie der Hinketanz – ihre Wurzeln in echter Tanzmusik. Seine berühmten Rumänischen Volkstänze und die vergnüglichen Miniaturen von Tsintsadze runden das vielseitige Kammermusikprogramm ab.
Ein Auftakt, der im festlichen Zeugheersaal des Hotel Schweizerhof Luzern das neue Jahr in ein wahrhaft goldenes musikalisches Licht taucht.
Musikalische Pralinen – Ein Genuss für Ohr und Gaumen
Was haben Schokolade und Musik gemeinsam? Im moderierten Familienkonzert «Musikalische Pralinen» verbindet das Luzerner Ensemble klangcombi Klangkunst und Kreativität in einem Auftragswerk der GKML an Markus Lauterburg (2027) – eine köstliche Mischung aus Klassik, Folk und Jazz für Streicher und Perkussion, bei der der Komponist selbst am Schlagzeug mitwirkt.
Medleys von Ludwig van Beethoven bis Astor Piazzolla
Die beiden Wiener Nachwuchskünstlerinnen und Schwestern Ania und Sophie Druml sind in ihrer Vielseitigkeit einzigartig. Die eine begnadete Geigerin, die andere hochbegabte Cellistin – beide sind auch hervorragende Pianistinnen, begeistern mit ihrer Frische junges Publikum auf der Bühne und bilden neue Klassikfans über Social Media.
APÉRO MIT TRIO AMBÄCK – 16.15 UHR
Markus Flückiger, Schwyzerörgeli | Andreas Gabriel, Violine | Pirmin Huber, Kontrabass
Musikalische Einlage im Lichthof des Regierungsgebäudes
Die drei Schweizer Volksmusiker bewegen sich mit Leichtigkeit zwischen Tradition und zeitgenössischer Volksmusik. Musikalische Kostproben, ein Häppchen sowie ein Glas Weisswein sorgen dafür, dass das Publikum mit Leichtigkeit und Lust auf weitere musikalische Highlights in den Marianischen Saal im Dachgeschoss des gegenüberliegenden Gebäudes zurückschwebt.
Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 49, Sam Perkin Freakshow (2016)
Das Paddington Trio aus London ist mit seinen energiegeladenen Interpretationen und fantasievollen Programmen ein herausragendes Klaviertrio der jüngeren Generation. Die Zuhörer:innen werden in den Bann gezogen, und in Sam Perkin’s Freakshow ist ein energetischer Stampfer mit dem Fuss regelrecht einkomponiert.
Hugo Wolf Italienische Serenade für Streichquartett, Antonín Dvořák Streichquintett G-Dur op. 77
Das rasant aufstrebende Simply Quartet besticht nicht nur durch grosse Spielfreude und Virtuosität, sondern zeigt einmal mehr, wie Musik Grenzen verschwinden lässt. Die aus Südkorea, Österreich, China und Norwegen stammenden Mitglieder kreieren eine wunderbar homogene Klangsprache. Mit der lebensfrohen Stimmung von Dvořáks Streichquintett geht dieses Fest rund um das ‚Kulturgut‘ Kammermusik temperamentvoll und musikantisch zu Ende.
Termine
So 21.2.2027, 14:30 | Ticket
So 21.2.2027, 15:30 | Ticket
So 21.2.2027, 16:15 | Ticketund weitere Termine
So 21.2.2027, 17:00 | Ticket
So 21.2.2027, 18:00 | Ticket
Frank Dupree Klavier
Jakob Krupp, Bass
Obi Jenne, Schlagzeug
Simon Höfele, Trompete
«Rhapsody in Blue unter Sternen»
George Gershwin – Rhapsody in Blue
Weitere Werke von George Gershwin, Nikolai Kapustin, Jimmy McHugh, Miles Davis, Dizzy Gillespie, Elvis Costello, Roy Hargrove
Mit ansteckender Energie und ausgeprägter Bühnenpräsenz bewegt sich das Frank Dupree Trio mühelos zwischen Klassik und Jazz. Pianist und Dirigent Frank Dupree hat mit Jakob Krupp am Bass und Obi Jenne am Schlagzeug zwei kongeniale Partner gefunden. Das Trio trifft auf den Trompeter Simon Höfele, gefeiert als «höchst virtuos» und für seine «charismatische Wärme».
George Gershwins Rhapsody in Blue ist eine Ikone der amerikanischen Musikgeschichte. Spätestens wenn das Eröffnungsglissando erklingt – wohl eines der berühmtesten Motive überhaupt – wird deutlich, dass hier vier rund um den Globus konzertierende Künstler auf der Bühne stehen. Gemeinsam loten sie jene schillernden Zwischenräume aus, in denen Stile sich berühren, reiben und neu erfinden. Das Programm spannt den Bogen von technischer Fulminanz bis zu wohltuender Ruhe, etwa in Miles Davis’ Blue in Green.
Frank Dupree, 2026 Solist beim Lucerne Festival mit dem Lucerne Festival Orchestra, kehrt mit seinem Trio nach Luzern zurück – unter den Sternenhimmel. Musik und Projektion verbinden sich zu einem exklusiven Erlebnis im Polstersessel. In Koproduktion mit Planetarium in Concert.
CHF 55 / 30 / 15 · ca. 70 Minuten ohne Pause
Tickets auch über verkehrshaus.ch erhältlich
Termine
Sa 13.3.2027, 18:30 | Ticket
So 14.3.2027, 11:00 | Familienvorstellung | Ticket
«Glut und Esprit»
Joseph Haydn – Streichquartett Nr. 62 B-Dur op. 76 Nr. 4 «Sonnenaufgang»
Fanny Hensel (geb. Mendelssohn) – Streichquartett Es-Dur
Johannes Brahms – Klarinettenquintett h-Moll op. 115
Im letzten Abokonzert schliesst sich der Kreis: zurück zur klassischen Tradition. Mit dem Quatuor Arod und dem Klarinettisten Joe Christoph stehen zwei ARD-Preisträger auf der Bühne, vereint durch jugendliche Frische und klanglichen Farbenreichtum. Der steile Aufstieg des französischen Quartetts führte bis auf die Kinoleinwand, wo jene reflektierte Balance von technischer Meisterschaft und Gemeinschaftssinn in einem Dokumentarfilm festgehalten wurde. Fanny Mendelssohns Streichquartett – eine kraftvolle weibliche Stimme der Romantik – wird flankiert von Haydns witziger Erzählkunst und schliesslich Brahms’ Klarinettenquintett, einem der innigsten Kammermusikwerke überhaupt, ein musikalisches Amen. Kein Feuerwerk, sondern Glut.
Wo könnte Johannes Brahms’ Klarinettenquintett, 1885 geschrieben, besser erklingen als in der St. Charles Hall?
Hier verbinden sich historische Nähe und das letzte Abokonzert zu einem Abend im intimen Rahmen.
«fulminant familiär – mit Uraufführung»
Henry Purcell – Fantasien
Helena Winkelman – Oktett (Uraufführung 2027)
Felix Mendelssohn Bartholdy – Oktett Es-Dur op. 20
Inmitten von Picassos Bildern geht es im Museum Rosengart auf eine Reise durch vier Jahrhunderte: von Henry Purcells Fantasien für Streichquartett (1680) über Felix Mendelssohns Oktett in Es-Dur (1825) bis zur Uraufführung des von der GKML in Auftrag gegebenen Streichoktetts von Helena Winkelman (2027). Vielfarbig schillernd ist die familiäre Reise auf der Bühne durch zwei Musikergenerationen mit Daniel Dodds & Friends: Ehepaare, Mütter und Töchter musizieren gemeinsam. Diese Vielschichtigkeit spiegelt sich auch in der Musik Helena Winkelmans, deren ausgeprägt persönliche Handschrift als kluge, nach allen Seiten offene Fusion zeitgenössischer Klänge mit Avantgarde-Rock, Volksmusik und asiatischen Traditionen hervortritt. Zwei Oktette an einem Abend, wobei nicht nur Mendelssohns Oktett mit seiner verblüffenden Genialität begeistern wird...
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Bewertungen & Berichte Daniel Dodds & Friends: Helena Winkelman
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Kammermusik Luzern
Gesellschaft für Kammermusik
Die Gesellschaft für Kammermusik Marianischer Saal Luzern (GKML) steht seit 1996 für hochstehende Kammermusik im intimen Rahmen des Marianischen Saals. Internationale Solist:innen und Ensembles ebenso wie junge Talente prägen das Programm, das klassisches Repertoire mit ungewöhnlichen Perspektiven, zeitgenössischen Akzenten und leidenschaftlich kuratierten Programmen verbindet.
In der Jubiläumssaison 2026/27 erweitert sich die Reihe und erschliesst zusätzliche Spielorte in Luzern und Umgebung – darunter die Matthäuskirche, der Zeugheersaal im Hotel Schweizerhof, die St. Charles Hall Meggen sowie das Planetarium im Verkehrshaus, bei dem Musik und Projektion eigens aufeinander abgestimmt sind.
Kammermusik – nah, direkt und konzentriert erlebbar.