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5. SINFONIEKONZERT - Ohrenkino

Robert-Schumann-Philharmonie

Violine: Hartmut Schill Violoncello: Jakub Tylman Dirigent: Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie Peter Boyer: Silver Fanfare (Deutsche Erstaufführung) Frederick Delius: Over the Hills and Far Away Fantasie-Ouvertüre für Orchester James Horner: Pas de deux Konzert für Violine, Violoncello und Orchester (Deutsche Erstaufführung) Alan Silvestri: Main Theme aus Back to the Future Alan Silvestri: Suite aus Forrest Gump John Powell: Suite aus How to Train your Dragon Danny Elfman: Suite aus Batman Hans Zimmer: Suite aus Interstellar John Williams: Suite aus Star Wars My Heart Will Go On – es gibt sicher viele Menschen, die diesen von Céline Dion gesungenen Hit aus dem Film Titanic auf Anhieb anstimmen könnten. Aber wer hat den dazugehörigen Komponistennamen parat? Dabei war James Horner einer der Großen im Filmmusikgeschäft. Für den Titanic-Song sowie für den gesamten Soundtrack bekam er einen Oscar. Er schrieb Musik zu weit mehr als 100 Filmen. In diesem Sinfoniekonzert erklingt sein stimmungsvolles Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester. Als Solisten sind Konzertmeister Hartmut Schill und Solocellist Jakub Tylman zu erleben. Ergänzt wird das Programm durch die brillante Silver Fanfare des US-amerikanischen Komponisten Peter Boyer sowie die Fantasie-Ouvertüre Over the Hills and Far Away des Briten Frederick Delius, die ein Gefühl von unendlicher Weite und vollendeter Harmonie vermittelt. Für den zweiten Teil des Konzertes hat der 1. Kapellmeister Jakob Brenner Filmmusik erster Güte ausgewählt. Dabei werden in diesem „Ohrenkino“ neben den „Klassikern“ populäre aktuelle Titel erklingen, u. a. aus Forrest Gump, Zurück in die Zukunft, Batman und Interstellar, und Sie auf eine spannende musikalische Fantasiereise durch die Welt der Hollywood-Sounds mitnehmen.
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Klasse Klassik Meets Vasks and Weinberg

Robert-Schumann-Philharmonie

Hartmut Schill (Violine) Elisaveta Blumina (Leitung und Klavier) Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie Pēteris Vasks: Violinkonzert Nr. 1 Tala gaisma (Fernes Licht) Mieczysław Weinberg: Klavierquintett op. 18, Orchesterversion von Mathias Baier In diesem Konzert der Reihe Klasse Klassik! erklingt das Klavierquintett op. 18 von Mieczysław Weinberg in einer Orchesterbearbeitung. Am Klavier und als musikalische Leiterin ist Elisaveta Blumina zu erleben, die in der Musikwelt den Ruf einer höchst ungewöhnlichen und zugleich wahrhaft bedeutenden Künstlerin genießt und auch als Botschafterin für die Musik wenig bekannter Komponist:innen immer wieder in Erscheinung tritt. So setzte sie sich in der Vergangenheit u. a. auch für Mieczysław Weinberg ein. Das Schaffen des sowjetischen Komponisten polnisch-jüdischer Herkunft war jahrzehntelang in Vergessenheit geraten und wurde erst seit der szenischen Uraufführung seiner Oper Die Passagierin, die 14 Jahre nach seinem Tod 2010 in Bregenz stattfand, mit der gebührenden Aufmerksamkeit bedacht. Das Klavierquintett op. 18 schrieb er 1944 im Alter von 25 Jahren. Der Schmerz und die Verzweiflung, die aus dieser Musik klingen, sind Ausdruck von Weinbergs Trauer in jener düsteren Zeit, in der seine Eltern und seine Schwester im Konzentrationslager ermordet worden sind und er selbst seine Heimat verlassen musste. Im ersten Teil des Konzertes interpretiert Konzertmeister Hartmut Schill das bewegende Violinkonzert Fernes Licht des lettischen Komponisten Pēteris Vasks. Geboren 1946, war er aufgrund seines Glaubens und seiner künstlerischen Überzeugungen viele Jahre den Repressalien der sowjetischen Kulturdoktrin ausgesetzt, konnte aber in den letzten Jahren weltweit Anerkennung finden. Seine Kompositionen sind durch die lettische Volksmusik inspiriert, die er kunstvoll mit einer zeitgenössischen Musiksprache zusammenführt. Oft tragen die Werke programmatische Titel, die sich auf die Natur beziehen – Vasks will damit vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen Natur und Mensch, die Schönheit des Lebens einerseits, aber auch die drohende ökologische und moralische Zerstörung der Welt in Musik kleiden. Das 1997 entstandene Violinkonzert Fernes Licht schrieb Vasks für Gidon Kremer, einen Freund aus Kindertagen. Geprägt von Erinnerungen an früher und dem Wunsch nach einer idealen Welt ist es „ein Hauch musikalisch akzentuierter Hoffnung, der mitunter verheißungsvoll raumgreifende Dimensionen annimmt“ (Schott Music).
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Klasse Klassik Meets Bach

Robert-Schumann-Philharmonie

Solisten der Robert-Schumann-Philharmonie Johann Christian Bach: Sinfonie g-Moll op. 6 Nr. 6 Sinfonia concertante C-Dur für Flöte, Oboe, Violine, Violoncello und Orchester Concerto für Hammerklavier und Orchester Es-Dur op. 7 Nr. 5 Sinfonie Es-Dur op. 18 Nr. 1 Gaben Konzertmeister Hartmut Schill und das Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie mit ihrem Konzert unter dem Titel Bach und Söhne vorige Spielzeit Einblicke in das Schaffen von Carl Philipp Emanuel Bach, dem heute berühmtesten Sohn Johann Sebastian Bachs, rückt nun der jüngste Bach-Sohn Johann Christian in den Blickpunkt. 1735 in Leipzig geboren, erhielt er seine musikalische Ausbildung zuerst bei seinem Vater, dann bei seinem Halbbruder Carl Philipp Emanuel. Ab 1754 vervollständigte er seine Studien in Italien, blieb in Mailand, wo er Domorganist wurde, und komponierte vor allem geistliche Musik. Doch auch die italienische Oper lockte. Auf den Erfolg seines musikdramatischen-Erstlings Artaserse folgten Aufträge aus Neapel und Venedig, durch die der Name Johann Christian Bach im Ausland bekannt wurde. 1762 zog es den Komponisten Richtung England, zunächst als persönlichen Musiklehrer der britischen Königin. In London konnte Johann Christian Bach seine Laufbahn als Opernkomponist – mit Höhen und Tiefe – fortsetzten. Neben Georg Friedrich Händel versuchte er, sich mit eigenen Oratorien zu etablieren und begründete zusammen mit Carl Friedrich Abel eine äußerst erfolgreiche Konzertreihe, für die er Sinfonien und Konzert-Ouvertüren schuf. Nicht zuletzt ist Johann Christian Bach bekannt für seinen Einfluss auf den jungen Mozart, den er 1764 als Achtjährigen in London kennenlernte. Zeitlebens sah Mozart den sogenannten „Londoner Bach“ nicht nur als musikalisches Vorbild, von dem sich Stilistisches abschauen ließ. Er fühlte sich ihm auch freundschaftlich verbunden. Als Mozart 1782 von Johann Christian Bachs frühem Tod erfuhr, schrieb er von einem „Verlust für die musikalische Welt.“
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Open-Air-Konzert zum Spielzeitabschluss

Robert-Schumann-Philharmonie

Robert-Schumann-Philharmonie Opernchor der Theater Chemnitz Dirigent: Friedrich Praetorius Moderation: Christoph Dittrich Elisabeth Dopheide (Sopran) Tea Trifković (Sopran) Akiho Tsujii (Sopran) Paula Meisinger (Mezzosopran) Thomas Kiechle (Tenor) Daniel Pataky (Tenor) Seungwoo Simon Yang (Tenor) Thomas Essl (Bariton) Alexander Kiechle (Bass) Highlights aus Opern von Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini Mit einem großen Open-Air-Konzert krönen Sängerinnen und Sänger des Opernensembles, der Opernchor und die Robert-Schumann-Philharmonie die Spielzeit 2023/2024. Vor der traumhaften Kulisse des Opernhauses bietet das abwechslungsreiche Programm Highlights aus Opern von Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini, und natürlich wird auch das traditionell eigens für diesen Abend „komponierte“ Abschlussfeuerwerk nicht fehlen. Es dirigiert Friedrich Praetorius, die Moderation übernimmt in bewährter Weise Generalintendant Christoph Dittrich.
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10. Chemnitzer Picknick-Konzert

Robert-Schumann-Philharmonie

Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie Das Picknick-Konzert ist im Laufe der letzten Jahre zu einer festen Größe im Chemnitzer Musikjahr geworden. Waren die musikalischen Appetithäppchen aus Klassik, Swing oder Jazz, mit denen die Philharmoniker:innen Sie verwöhnen, viele Jahre als Antipasti für die neue Saison gedacht, reichen wir das kulinarische Musikprogramm nunmehr als Dessert zum gutgelaunten Saisonausklang und geben Ihnen die Gelegenheit, sich gemeinsam über Gehörtes und Gesehenes auszutauschen, Pläne für den Urlaub zu schmieden und vielleicht schon die ersten Verabredungen für die Konzerte der Robert-Schumann-Philharmonie im Herbst 2024 zu treffen. Also: Nichts wie den Picknickkorb packen, Decken oder Klappstühle unter den Arm klemmen und auf zum Wiesenrund um das Schloßbergmuseum! Eventuell vorhandene Lücken im eigenen Picknickkorb füllt in bewährter Weise das Team des Restaurants Miramar.
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SONDERKONZERT - Viva la musica!

Robert-Schumann-Philharmonie

Konzertprojekt der Robert-Schumann-Philharmonie und der Städtischen Musikschule Chemnitz Kurz bevor es in die wohlverdienten Sommerferien geht, heißt es im Opernhaus noch einmal „Viva la musica!“ – „Es lebe die Musik!“. Zum gleichnamigen Konzert, welches seit 2011 regelmäßig stattfindet, kommen wieder Schüler:innen der Städtischen Musikschule und Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie zusammen, um ihrer großen Leidenschaft für die Musik Ausdruck zu verleihen und die wunderbare und langjährige Partnerschaft zwischen den Institutionen zu feiern. Denn die großen und kleinen Musikliebhaber:innen teilen viel mehr als nur die Bühne zu dieser Veranstaltung. Gemeinsame Aktivitäten reichen von der Konzertvorbereitung verschiedener Musikschulensembles über die Begleitung besonders begabter Schüler:innen auf dem Weg zu Wettbewerben und zum Studium bis hin zur Musiktheaterproduktion Brundibár im Jahr 2022 und dem gemeinsam gestalteten Tag der Musik im Opernhaus 2023. Der 2. Juni steht also ganz im Zeichen der Verbundenheit und der Freude an der Musik. Also dann: „Viva la musica!“
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SONDERKONZERT - Die Goldenen Zwanziger

Robert-Schumann-Philharmonie

Konzert des Salonorchesters Frollein Karla Der Tanz auf dem Vulkan ist Sinnbild der Zerrissenheit der 1920er Jahre, die sich trotz aller Abgründigkeit und Krisen einer unvorstellbaren kulturellen Blüte erfreuten. In den pulsierenden Großstädten florierten Tanz- und Unterhaltungslokale, wo Teilhabe am urbanen Leben, Ausgelassenheit und Begegnung zelebriert wurden. Musik war von zentraler Bedeutung und gab den neuen Erfahrungen des noch jungen Jahrhunderts Formen. Nun, in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts, werfen wir einen Blick zurück in die Musik jener Zeit. Unter dem Titel Die Goldenen Zwanziger wird am 22. März im Industrie-Chic des Chemnitzer Kultur- und Kongresszentrums Kraftverkehr ein Bogen zwischen Kurt Weills Sinfonie Nr. 2, seinem wohl bedeutendsten Werk für Orchester, und populärer Tanzmusik gespannt. Lassen Sie sich ein auf große Sinfonik und tanzen Sie anschließend ausgelassen zu Charleston, Foxtrott und Swing. Kurt Weill: Sinfonie Nr. 2 Fantaisie symphonique Tanzparty mit Charleston, Foxtrott und Swing
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5. Kammermusikabend

Robert-Schumann-Philharmonie

Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie Friedrich Gernsheim: Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 C-Dur op. 50 Efrain Oscher: Passacaglia für Violine und Kontrabass Wendell Rosa: Ascension of a Forgotten Battle Duo für Violine und Kontrabass Carl Maria von Weber: Trio g-Moll für Klavier, Flöte und Violoncello op. 63 Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8 Musikalische Entdeckungen sind nicht nur mit Werken aus jüngster Zeit möglich. Immer wieder kommt es in der Reihe der Kammermusikabende zur Begegnung mit heute kaum bekannten Werken von Komponist:innen vergangener Jahrhunderte. Der 1839 in Worms geborene Friedrich Gernsheim war zu Lebzeiten ein namhafter und im Musikleben weithin vernetzter Künstler. Seine Werke wurden von Gustav Mahler und Richard Strauss aufgeführt. Mit Johannes Brahms verband ihn eine enge Freundschaft. Zu seinem 75. Geburtstag im Jahr 1914 veranstaltete man in Dortmund ein großes Musikfest. Nach dem I. Weltkrieg geriet Gernsheim allerdings in Vergessenheit. Die Nationalsozialisten taten ein Übriges, um die Erinnerung an den jüdischen Komponisten und sein Schaffen auszulöschen. 2020 erschien eine Gesamtaufnahme seiner Werke für Violine und Klavier. Seine 2. Violinsonate aus dem Jahr 1885 spannt den Bogen von liedhafter, eindringlicher Deklamation über zarte Innigkeit zur energischen Bewegung. Sie weist den Komponisten als überzeugten Romantiker aus. Das weit gespannte Hauptthema des ersten Satzes streift, rein zufällig, eine bekannte Filmmelodie. Der 1974 in Montevideo geborene und in Venezuela aufgewachsene Efraín Oscher ist ein gefragter Komponist und hervorragender Arrangeur. Als Flötist zählt er zum festen Kern der Bolívar Soloists. Auch mit dem venezolanischen Kontrabassisten Edicson Ruiz, der bereits im Alter von 17 Jahren Mitglied der Berliner Philharmoniker wurde, verbindet ihn eine Zusammenarbeit. Oschers Passacaglia für Kontrabass und Violine verwendet das barocke Verfahren der Variationen über einem obligaten Bass. Die Stücke zeigen nicht nur eine enorme Bandbreite musikalischer Charaktere, sondern bieten den beiden ebenbürtig behandelten Instrumentalparts zugleich beste Möglichkeiten, ausdrucksstark und virtuos miteinander zu interagieren. Ebenfalls für die Besetzung Kontrabass und Violine schrieb der junge brasilianische Kontrabassist und Komponist Wendell Rosa seine Ascension of a Forgotten Battle. Das berührende kurze Stück entstand aus einer spieltechnischen Übung. Über einer Bassbegleitung mit einer Art Echoeffekt erhebt sich eine elegische Melodie der Violine. Der Gesamtverlauf beschreibt das erneute Aufbrechen einer vergessenen „Schlacht“ im Inneren einer Person. Mit Werken bekannter Komponisten schließt der Kammermusikabend. Doch zählt Carl Maria von Webers Trio g-Moll op. 63 auch zu den bekannten Kammermusikwerken? Eher selten steht es auf den Programmen. Im Zentrum steht der Gedanke der Klage. Das Werk bewegt sich zwischen düster-dramatischer Zuspitzung und Ausweichen ins Offene, Helle. Die Kontraste von Klang und Ausdruck sind teils grell: Im Hintergrund ist der Freischütz zu spüren, den Weber zeitgleich komponierte. Mit Johannes Brahms‘ Trio Nr. 1 H-Dur op. 8 kehrt der Kammermusikabend zum Ausgangspunkt romantischer Leidenschaft zurück. 1854 nach der ersten Begegnung mit Robert Schumann entstanden, ist es das erste Werk, das Brahms zum Druck freigab. Das weit gefasste Hauptthema des ersten Satzes zählt zu seinen genialsten melodischen Eingebungen. Das Trio kündet, im Wechsel zwischen gesanglichem Schwelgen, dramatischer Erregung und melancholischer Schwermut, von innerem Ringen. 1889 überarbeitete der reife Brahms sein Jugendwerk. Bruchlos drängte er den raumgreifenden „Sturm und Drang“ der ersten Fassung zurück und verdichtete das musikalische Geschehen.
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4. Kammermusikabend

Robert-Schumann-Philharmonie

Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie Dieser Kammermusikabend ist der Bläsermusik gewidmet. Spätromantisch beginnt es mit der Caprice sur des airs danois et russes (Caprice auf dänische und russische Melodien) für Flöte, Oboe, Klarinette und Klavier op. 79 von Camille Saint-Saëns, die er 1887 für die führenden Mitglieder der Société des instruments à vent, der Gesellschaft für Blasinstrumente, allesamt hervorragende Bläservirtuosen des Pariser Conservatoire, schrieb. Gemeinsam mit ihnen befand er sich auf einer Reise nach St. Petersburg, um am dortigen Zarenhof zu konzertieren. Die Zarin war eine dänische Prinzessin, weshalb Saint-Saëns russische und dänische Volksmelodien als Symbol für die glückliche Ehe zwischen dem Zaren und seiner Gattin in seinem Klavierquartett vereinte. Die französische Bläsertradition strahlte auf ganz Europa aus, so auch nach Italien. Dort lebte der Flötist Giulio Briccialdi, der den Ruf als „Paganini der Flöte“ genoss und als unangefochtene Autorität des Flötenspiels eine ganze Generation junger Virtuosen ausbildete. Darüber hinaus galt sein Streben der technischen Verbesserung der Flöte. Das Bläserquintett op. 124 erschien 1875. Fast wirkt es wie eine Miniaturoper ohne Gesang, wenn die Instrumente schwelgende Kantilenen vortragen oder sich virtuosen Koloraturen hingeben. Zwischen diesen beiden Werken erklingt die Sonate D-Dur für Flöte und Klavier op. 94 von Sergej Prokofjew. 1943 in unmittelbarer Nähe zu seinem Ballett Cinderella entstanden, scheint sie von dessen märchenhaftem Sujet inspiriert, sprüht vor Lebensfreude und konnte bei ihrer Uraufführung in Moskau für einen Moment Licht und Zuversicht in einem dunklen Kapitel der Geschichte spenden. Das Kleeblatt der Kompositionen in diesem Kammermusikabend wird komplettiert durch das unterhaltsame Sextett für Klavier und Bläserquintett op. 100 von Francis Poulenc. Er setzte damit seiner geliebten Heimatstadt Paris ein Denkmal und schildert in einem vielfarbigen musikalischen Panorama das pulsierende Treiben auf den Boulevards, das verträumte Beisammensein am Ufer der Seine, das Genießen von scheinbar unendlicher Zeit in einem der zahlreichen Straßencafés oder das aufreizende Nachtleben in den Cabarets. Camille Saint-Saëns: Caprice sur des airs danois et russes für Flöte, Oboe, Klarinette und Klavier op. 79 Sergej Prokofjew: Sonate D-Dur für Flöte und Klavier op. 94 Giulio Briccialdi: Bläserquintett D-Dur op. 124 Francis Poulenc: Sextett für Klavier und Bläserquintett op. 100
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7. SINFONIEKONZERT - Also sprach Zarathustra

Robert-Schumann-Philharmonie

Felix Klieser (Horn) Dirigent: Nicholas Milton Robert-Schumann-Philharmonie Einojuhani Rautavaara: Cantus Arcticus Concerto for Birds and Orchestra Rolf Martinsson: Soundscape Konzert für Horn und Orchester Richard Strauss: Also sprach Zarathustra Sinfonische Dichtung op. 30 Mit seiner unverkennbaren Eingangssequenz gehört Also sprach Zarathustra von Richard Strauss zu den populärsten Werken des Konzertrepertoires. Die großbesetzte sinfonische Dichtung feiert farbenreich die Emanzipation des Individuums von spießerhafter Anpassung. Ein neues Bewusstsein tritt auf den Plan, um alles Konventionelle hinter sich zu lassen. Angelehnt an Nietzsches gleichnamige philosophische Dichtung, drückt das Werk das optimistische Selbstgefühl einer jungen Generation im ausgehenden 19. Jahrhundert aus, der auch Richard Strauss angehörte. Doch auch Verzweiflung am Menschen und der Gedanke einer Wiederkehr des immer Gleichen begleiten Zarathustras neue Sicht auf die Dinge. Zu Konzertbeginn lässt der Cantus Arcticus von Einojuhani Rautavaara aufhorchen – allerdings nicht so emphatisch auftrumpfend wie Strauss‘ Zarathustra. Das Werk entstand 1972 anlässlich der ersten Promotionsfeier der Universität Oulu. Anstelle eines normalerweise üblichen Chorwerkes entschied sich der Komponist für eine andere Art von „Gesang“. Vogelstimmen aus Nordfinnland erklingen als Tonzuspielung und verbinden sich mit atmosphärischen neoromantischen Klängen des Orchesters. Rautavaara gelingt ein faszinierendes Zusammenspiel von Naturgeräusch und Kunstmusik. Voller einzigartiger Klangereignisse, lotet es die ganze Tiefe des Wortes „Cantus“ aus. Vor der Pause kehrt der gefeierte Hornsolist Felix Klieser nach Chemnitz zurück. Diesmal wird er mit der Robert-Schumann-Philharmonie ein Solokonzert von Rolf Martinsson aufführen. Der schwedische Komponist schrieb das Werk für Klieser, angeregt von dessen farbenreichem, vielseitigem Spiel. Im Zentrum steht eine ausgedehnte Klanglandschaft, die „Soundscape“. Sie wird eingeleitet durch eine explosive Begegnung zwischen Solopart und Orchester und flankiert von ariosen Horntönen.
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6. SINFONIEKONZERT - Sinfonie der Tausend

Robert-Schumann-Philharmonie

Elisabeth Dopheide (Sopran) Julia Sophie Wagner (Sopran) Akiho Tsujii (Sopran) Marlen Bieber (Alt) Evelyn Krahe (Alt) Corby Welch (Tenor) Thomas Essl (Bariton) Martin-Jan Nijhof (Bass) Opernchor der Theater Chemnitz Knabenchor der Jenaer Philharmonie Monteverdichor Würzburg Philharmonischer Chor Jena Lviv National Academic Boy‘s and Men‘s Choir Dudaryk Dirigent: Simon Gaudenz Robert-Schumann-Philharmonie Jenaer Philharmonie Andrea Lorenzo Scartazzini: Werk Nr. 8 (Uraufführung) Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 8 „Es war wie eine blitzartige Vision – so ist das Ganze sofort vor meinen Augen gestanden und ich habe es nur aufzuschreiben gebraucht, so, als ob es mir diktiert worden wäre.“ Gustav Mahlers achte Sinfonie gilt aufgrund ihres Umfanges und ihrer Besetzung mit außerordentlich großem Orchester, acht Vokalsolist:innen, zwei großen gemischten Chören und Knabenchor als Ausnahmewerk der Musikgeschichte. Im ersten Teil der Sinfonie hat Mahler den lateinischen Pfingsthymnus Veni creator spiritus aus dem 9. Jahrhundert vertont, im zweiten die Schlussszene aus Goethes Faust, in der sich die Verklärung von Fausts strebendem Geist vollzieht und die mit den berühmten Zeilen endet: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis; das Unzulängliche, hier wird‘s Ereignis. Das Unbeschreibliche, hier ist‘s getan. Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.“ Die Chemnitzer Aufführung dieses monumentalen Werkes – erstmalig nach mehr als 100 Jahren – wird möglich durch eine Kooperation der Robert-Schumann-Philharmonie und der Jenaer Philharmonie. Nach den beiden Chemnitzer Konzerten folgt am 8. März 2024 noch ein gemeinsames Konzert in Jena. Die musikalische Leitung übernimmt Simon Gaudenz, seit 2018 Generalmusikdirektor der Jenaer Philharmonie, der bereits in den ersten Jahren seines Wirkens das Musikleben der Stadt mit neuen und innovativen Ideen nachhaltig geprägt hat. Darunter war der Mahler-Scartazzini-Zyklus, ein Projekt, das internationale Aufmerksamkeit erregte und dem Orchester Einladungen zu Festivals wie den Gustav Mahler Musikwochen in Toblach einbrachte. Der Komponist Andrea Scartazzini, seit 2018 Composer in Residence der Jenaer Philharmonie, hat dabei zu jeder der in diesem Zeitraum aufgeführten Mahler-Sinfonien ein neues Werk geschrieben. Am Ende des Zyklus werden zehn Werke stehen, die jeweils einzeln oder in Gruppen vor den Mahler-Sinfonien, aber auch als abendfüllendes Gesamtwerk aufgeführt werden können. Andrea Scartazzini hat sich der Aufgabe von Beginn an mit großer Leidenschaft verschrieben. Es sei die Dialektik von Distanz und Nähe, wie er ein neues Werk zu der jeweiligen Sinfonie von Mahler in Beziehung setzt. Er schaue sich die Mahler-Sinfonie an, ähnlich wie ein Betrachter, der sich im Museum dem Objekt nähert, der um das Werk im Raum herumgehen und sich wieder davon entfernen kann. Aber Scartazzini baut keine distanzierte Beziehung zum Stück auf, sondern spürt nach, auf welche Weise sein neues Werk zu der jeweiligen Mahler-Sinfonie eine symbiotische Beziehung eingehen kann. Der gesamte Zyklus erscheint als CD beim Label Odradek. Gastspiele 08.03.2024, Sparkassen-Arena Jena
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Weihnachtskonzert "In dulci jubilo"

Schloss Burgk

Weihnachtskonzert mit Annette Feig (Flöte) und Stefan Feig (Silbermann-Orgel) in der Schloßkapelle.
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Neujahrskonzert - Von Mambo bis Tango

Robert-Schumann-Philharmonie

Dirigent und Moderation: Russell Harris Solisten: Double Drums Philipp Jungk Alexander Glöggler Robert-Schumann-Philharmonie „Mehr als nur Bum-Bum-Tschak“, schreibt die Süddeutsche Zeitung über das mehrfach preisgekrönte Percussion-Duo Philipp Jungk und Alexander Glöggler. Ein Abend mit Double Drums ist kurzweilig, spannend und immer wieder überraschend. Die beiden Multi-Percussionisten zaubern aus einer Bühne voll mit Trommeln, Mülltonnen, Glockenspiel, Marimba, Kartons und Töpfen ein Gesamtkunstwerk, das das Publikum immer wieder staunen lässt. Und wenn dann noch der britische Dirigent Russel Harris – Experte für sinfonischen Jazz, klassische Musicals, Filmmusik und Crossover-Konzerte – am Pult der Robert-Schumann-Philharmonie mit Mambo, Tango und Co. zur tänzerischen Hochform aufläuft, steht einem fulminanten Jahresbeginn nichts mehr im Wege.
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Tom Gaebel & His Orchestra - Best of

Opernhaus

Gerade erst feierten Deutschlands Vorzeige-Crooner Tom Gaebel und seine Spielkameraden das 15-jährige Band-Jubiläum von Tom Gaebel & His Orchestra mit einer bundesweiten Tournee, durch Corona verzögert, im 17. Jahr des Bestehens. Eine intensive Zeit, die man Mr. Good Life aber bis heute nicht ansieht – im Gegenteil: Ausgestattet mit einem jugendhaften Charme singt und swingt sich Tom Gaebel enthusiastischer über die Bühnen als je zuvor. Hier fühlt er sich zuhause und zuhause feiert es sich bekanntlich am schönsten. Für seine Best of-Konzerte ist das Beste gerade gut genug und so wollen Swing-Koch Gaebel und seine Oberkellner auch nur das Beste aus der Bandgeschichte servieren. Doch die Auswahl ist einfach zu groß und daher hat Tom Gaebel die Menschen wählen lassen, die es am besten wissen müssen – seine Fans. Die haben überlegt und abgestimmt und so einen Großteil des Best of-Programms mitgestaltet. Wer also die beliebtesten Songs von Tom Gaebel und Hits von Frank Sinatra, dem Rat Pack generell oder große James-Bond-Melodien hören möchte, darf sich auf jede Menge Überraschungen freuen. Ein Abend mit Tom Gaebel & His Orchestra und dem Besten von früher, dem Besten von heute und dem Besten von morgen – wer würde da nicht mitfeiern wollen?
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Seiltänzerin ohne Netz

Opernhaus

Mit dem Ensemble Youkalí Für ihr Programm Seiltänzerin ohne Netz tauchen die Dresdner Musikerinnen des Ensembles Youkalí mit ihren heiter-melancholischen Kompositionen in die humorvolle wie tiefgründige Poesie der Lyrikerin Mascha Kaléko (1907–1975) ein, deren Gedichte mit rettender Ironie von Alltag, Sehnsucht und dem Wahnsinn der Welt erzählen. Mit nur 22 Jahren schreibt sich die jüdische Autorin im Berlin der Weimarer Republik in die Herzen ihrer Zeit. Diese stets aktuellen Zeilen erweckt Youkalí mit eigenen Klängen zu neuem Leben, die das Publikum zum Weinen und zum Lachen bringen und dazu einladen, zeitlosen Fragen nachzuspüren – sinnlich, wild und wunderbar schräg! Mit verschmelzenden Frauenstimmen, virtuosem Instrumentalspiel und einer beeindruckenden Performance erschafft das Ensemble eine musikalische Atmosphäre, welche an Max Raabe und die Comedian Harmonists erinnert und mit einem individuellen zeitgenössischen, weiblichen Touch überzeugt. Der Name Youkalí steht in Anlehnung an Kurt Weills für die Oper Marie Galante komponiertes Lied für „Land der Sehnsüchte“ und die Prise Hoffnung, die die Künstlerinnen ihrem Publikum vermitteln möchten. Youkalí baut Brücken zwischen den Menschen, unabhängig von Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Geschlecht. In einer Welt, die von Herausforderungen geprägt ist, schaffen sie Momente des Zusammenhalts und der Verbindung und erzählen Geschichten, die von Liebe, Beziehungen, Einsamkeit, Verlust, Krieg und neuer Zuversicht handeln. Regie: Nicola Bremer Komposition: Tatjana Davis Lyrik: Mascha Kaléko Gesang, Performance: Marie Hänsel Klarinette, Percussion, Klavier, Gesang, Performance: Tatjana Davis Cello, Percussion, Gesang, Performance: Laura Härtel Klavier, Gesang, Performance: Elena Schoychet Eintritt frei
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3. Kammermusikabend

Robert-Schumann-Philharmonie

Violine: Heidrun Sandmann Violoncello: Thomas Bruder Klavier: Julian Riem Karol Szymanowski: Mythen für Violine und Klavier op. 30 Felix Mendelssohn Bartholdy: Sonate Nr. 2 D-Dur für Violoncello und Klavier op. 58 Antonín Dvořák: Klaviertrio Nr. 4 e-Moll op. 90 Dumky-Trio Dieser Kammermusikabend vereint einmal mehr Konzertmeisterin Heidrun Sandmann und Solocellist Thomas Bruder mit dem Münchner Pianisten Julian Riem. Zuerst erklingt ein bezauberndes Werk von Karol Szymanowski für Violine und Klavier. Szymanowski gilt als einer der wichtigsten polnischen Komponisten. Er orientierte sich an Frédéric Chopin und Alexander Skrjabin, aber auch an Richard Strauss und Igor Strawinsky. Die Mythen für Violine und Klavier von 1915 sind virtuose Miniaturen voller Klangraffinesse und impressionistischem Zauber. Gut 70 Jahre früher vollendete Felix Mendelssohn Bartholdy seine großartige zweite Cellosonate D-Dur op. 58. Sie ist dem Grafen Mateusz Wielhorski gewidmet, einem befreundeten Cellisten, der auch mit Clara Schumann und Franz Liszt in Konzerten auftrat. Violoncello und Klavier sind in diesem Werk gleichberechtigte Musizierpartner und durchmessen gemeinsam einen vielfarbigen Klangkosmos. Das Dumky-Trio für Violine, Violoncello und Klavier gehört zu den beliebtesten Kammermusik-Kompositionen von Antonín Dvořák. Der Titel des 1891 veröffentlichten Werkes stammt vom Wort „Dumka“, einem ukrainischen Tanz, der sich, wie der Musikwissenschaftler Ludwig Finscher schrieb, „durch einen zweimaligen Wechsel zwischen langsam-schwermütigen und schnell-ausgelassenen Charakteren“ auszeichnet. Nach diesem Prinzip sind alle sechs Sätze des Trios aufgebaut.
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4. SINFONIEKONZERT - Wagnis und Freiheit

Robert-Schumann-Philharmonie

Violine: Christian Tetzlaff Dirigentin: Anna Rakitina Robert-Schumann-Philharmonie Arvo Pärt: Swansong für Orchester Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77 Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica Das Januarkonzert stellt drei faszinierende Haltungen musikalischen Schaffens vor, die trotz ihrer Gegensätzlichkeit eine Gemeinsamkeit verbindet: Alle drei stehen für die Erringung künstlerischer Autonomie und die Auseinandersetzung mit ihrer Zeit. Arvo Pärt, einer der erfolgreichsten lebenden Komponisten, fand im Laufe seiner Entwicklung vom Neo-Klassizismus und den strengen Verfahren Neuer Musik zu einem Stil im Zeichen von Einfachheit und Reduzierung der Mittel auf das absolut Notwendige. Viele seiner späteren Werke künden mit ihrer atmosphärischen Wirkung von tiefer Religiosität und Überwindung persönlicher Leidenschaft. So auch das 2013 entstandene Swansong, ein ungeheuer trostreicher sinfonischer Abschiedsgesang und eine Orchesterbearbeitung von Pärts Littlemore Tractus, einem Werk für Chor und Orgel. Beide Stücke beziehen sich auf eine Predigt des englischen Kardinals John Henry Newman, deren poetische Worte Eingang in die anglikanische Begräbnisliturgie fanden. Beethovens Eroica markiert mit ihrem neuartigen emphatisch-leidenschaftlichen Tonfall und ihrem schieren Umfang einen gigantischen Sprung in der Sinfonik. Unmissverständlich rückt der authentische Ausdruck von Individualität in den Mittelpunkt. Ein neuer Zeitgeist hält Einzug in der Musik. Schostakowitschs erstes Violinkonzert steht in besonderer Weise für die Schwierigkeiten und die komplexen Strategien des Komponisten, in der Stalin-Ära künstlerisch zu überleben. In das Werk ließ er Elemente jüdischer Volksmusik einfließen, an der er die Sublimierung von Schmerz in Heiterkeit bewunderte. Eine Uraufführung war erst nach Stalins Tod möglich. Mit Christian Tetzlaff wurde einer der spannendsten Geiger unserer Zeit als Solist gewonnen. Die musikalische Leitung des Abends liegt bei Anna Rakitina, einer äußerst gefragten jungen Dirigentin, die vor allem durch ihre Zusammenarbeit mit US-Spitzenorchestern auf sich aufmerksam machen konnte.
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Konzert zum Jahreswechsel

Robert-Schumann-Philharmonie

Solist:innen: Akiho Tsujii (Sopran) Paula Meisinger (Alt) Thomas Kiechle (Tenor) Alexander Kiechle (Bass) Dirigent: Jakob Brenner Opernchor der Theater Chemnitz Singakademie Chemnitz Universitätschor der TU Chemnitz Robert-Schumann-Philharmonie Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 Voll Überschwang beschwört Schillers Gedicht An die Freude eine alle Menschen verbindende Empfindung, eine göttliche Inspiration, die alles Leben vorwärts treibt. Schon den jungen Beethoven begeisterte diese große, von Schiller so sprachmächtig ausgedrückte Idee. Als Komponist auf dem Zenit seiner Entwicklung drängte es ihn, sie im kühnen, vokalsinfonischen Finale seiner neunten Sinfonie Musik werden zu lassen. Die gute Tradition, sich vom Enthusiasmus des jungen Schiller und des reifen Beethoven anstecken zu lassen und die Zukunft, die so viel Unbekanntes und Neues bereithält, freudig zu begrüßen, wollen wir auch an der Schwelle zum Jahr 2024 zelebrieren. Dauer: 1 h 30 min
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Klasse Klassik Goes Christmas

Robert-Schumann-Philharmonie

Dirigent: Maximilian Otto Choreinstudierung: Konrad Schöbel Solist:innen: Mitglieder des Opernensembles der Theater Chemnitz Kurumi Sueyoshi Marlen Bieber Etienne Walch N. N. Felix Rohleder Leitung und Violine: Hartmut Schill Flöte: Tomasz Sierant Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie Opernchor der Theater Chemnitz Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 2 h-Moll BWV 1067 Pēteris Vasks: The Fruit of Silence für Chor und Orchester Camille Saint-Saëns: Weihnachtsoratorium op. 12 Passend zur Adventszeit ist die Reihe Klassik Klassik! im Dezember mit einem festlich-musikalischen Programm zu Gast in der Chemnitzer Kreuzkirche auf dem Kaßberg. Unter der Leitung von Hartmut Schill musizieren Mitglieder des Opernensembles der Theater Chemnitz zusammen mit dem Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie. Die Kreuzkirche Chemnitz wurde nach einem Entwurf des Berliner Architekten Otto Bartning als einer wenigen Kirchenneubauten Sachsens in der Zwischenkriegszeit errichtet und 1936 eingeweiht. Bald danach erreichten die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auch Chemnitz. So mussten 1942 die Glocken der Kreuzkirche der Rüstungsproduktion zugeführt werden. Am 5. März 1945 brannte die Kirche beim verheerenden Bombenangriff auf Chemnitz aus. Während des Wiederaufbaus unter Beteiligung vieler Mitglieder der St.-Jakobi-Kreuz-Kirchgemeinde erhielt die Kirche außen die ursprüngliche Gestalt zurück. Der Innenraum wurde auf Wunsch der Gemeinde neugestaltet. Die Einweihung der wiederaufgebauten Kreuzkirche fand am 24. Oktober 1954 statt, 1958 schließlich war auch der Einbau der neuen Orgel durch die Firma Hermann Eule beendet. Abgesehen von kleineren baulichen Veränderungen und dem Einbau einer neuen Eule-Orgel in das bestehende Gehäuse im Jahr 1993, hat sich der Bau seine damals geschaffene Gestalt bis heute bewahrt.
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Festliche Bläsermusik zum Advent

Robert-Schumann-Philharmonie

Blechbläser der Robert-Schumann-Philharmonie Die Blechbläser der Robert-Schumann-Philharmonie, ein glänzender Glücksfall für das sächsische Musikleben, präsentieren in diesem Konzert ein vorweihnachtlich-festliches Programm mit Höhepunkten der Renaissance- und Barockmusik unter anderem von Michael Praetorius und Georg Friedrich Händel, mit traumhaft schönen Stücken der Spätromantik von Engelbert Humperdinck und Peter Tschaikowsky sowie dem Besten aus dem riesigen Schatz der sächsischen Weihnachtsmusik. Seit mehr als 20 Jahren konnte sich dieses Blechbläserensemble, dessen Mitglieder hauptsächlich aus den Musikhochschulen Leipzig und Dresden hervorgegangen sind, auf wunderbare Weise zusammenspielen und so zu einem farbenreichen, einfühlsamen und ausgereiften Klang finden, der maßgeblich durch die umfangreiche Beschäftigung mit den Werken Richard Wagners geprägt wurde. Lassen Sie sich davon verzaubern und auf ein besinnliches Weihnachtsfest einstimmen!

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