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Theater im Pfalzbau LudwigshafenBerliner Str. 30
D-67059 Ludwigshafen
Telefon: +49 (0) 621-5 04 30 46
Fax: +49 (0) 621-5 04 29 30
https://www.theater-im-pfalzbau.de
Theaterkasse:
Tel. +49 (0) 621-5 04 25 58
Montags bis freitags von 10.30 bis 13.00 Uhr und von 16.30 bis 18.30 Uhr,
samstags von 11.00 bis 13.00 Uhr
E-Mail: pfalzbau.theaterkasse@ludwigshafen.de
Über die Internetseite sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
Bewertungschronik
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen bewerten:
Bewertungen & Berichte Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Der Drache
von Jewgeni Schwarz
Pfalzbau Bürger BühneIn einer kleinen Stadt, die überall sein könnte, geht es gemächlich zu. Die Bürgerinnen und Bürger gehen ihren Geschäften nach, üben ihr Handwerk aus und empfinden es als Ereignis, wenn einmal starker Wind weht. Sie wissen, dass es besser ist, sich still und unauffällig zu verhalten. Seit 382 Jahren wird die Stadt von einem Drachen beherrscht, der keinen Widerstand duldet. Also hat man sich mit ihm arrangiert und tut alles, um das dreiköpfige Ungeheuer nicht zu reizen. Auch das jährliche Jungfrauenopfer wird schweigend, fast gleichgültig hingenommen. In diesem Jahr trifft es Elsa. Wie viele vor ihr wird sie den Drachen in seiner Höhle lausen müssen und anschließend vor Ekel sterben. Aber dann passiert doch etwas Unerwartetes: Ein Fremder kommt in die Stadt und sagt dem Drachen den Kampf an.
Die Märchenstücke des russischen Dramatikers Jewgeni Schwarz sind für Menschen aller Altersstufen geeignet. Ihr Zauber funktioniert ganz pur, ist aber doch immer mit einem politischen Aspekt verknüpft. Der Drache entstand 1943, zur Zeit des Faschismus. Ganz sicher ist es ein Untier, das in der kleinen Stadt ein autoritäres System etabliert hat. Am Leben erhalten dieses System aber auch die Bewohner, die den Machtmechanismus der Angst allzu willig bedienen. Erst am Ende wird ihnen bewusst, dass es nicht reicht, den Drachen zu töten. Nur wenn die Angst besiegt ist, hat Unterdrückung keine Chance mehr.
Inszenierung: Tilman Gersch
Musik: Frank Rosenberger
Dramaturgie: Barbara Wendland
Mit Bürgerinnen und Bürgern aus Ludwigshafen und der Region
Einheitspreis: 20 € / ermäßigt 12 €
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Bewertungen & Berichte Der Drache
GöteborgsOperans Danskompani
Choreographien von Sarah Balzinger, Isaiah Wilson und Botis Seva, Schweden
WeltpremiereSee You Sunday
Choreographie von Sarah Balzinger und Isaiah Wilson
Deutschlandpremiere
We Made a Mess!
Choreographie von Botis Seva
Katrin Hall, die künstlerische Leiterin der GöteborgsOperans Danskompani, trifft bei der Programmgestaltung mutige und unerwartete Entscheidungen im Bestreben, Kunst zu schaffen, die so schön, anspruchsvoll und unvorhersehbar ist wie das Leben selbst.
Die GöteborgsOperans Danskompani zählt zu den führenden zeitgenössischen Tanzcompagnien Europas. Ihre Tänzerinnen und Tänzer, die aus über 20 Ländern stammen, bringen ihre ganz eigene Persönlichkeit ein. Zusammen bilden sie ein kreatives und dynamisches Ensemble, das weltweit führende Choreographen nach Göteborg lockt, um dort neue, bahnbrechende Werke zu schaffen.
Die Spielzeit 2026/27 soll voller Begegnungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Vertrautem und Unbekanntem sein.
Die Spielzeit beginnt auch mit einer Weltpremiere außerhalb von Göteborg im Theater im Pfalzbau. Die Festspiele Ludwigshafen werden mit einem neuen Stück von Sarah Balzinger und Isaiah Wilson eröffnet. See You Sunday erforscht Wiederholung und fragmentierte Identitäten durch ihre physische und präzise Bewegungssprache, kombiniert mit zurückhaltendem Humor.
Außerdem zeigt die GöteborgsOperans Danskompani We Made a Mess!, ein neues Werk des international renommierten Choreographen Botis Seva, das im Februar 2026 uraufgeführt wurde. Botis Sevas choreographische Handschrift ist im Hip-Hop-Tanzstil verwurzelt und greift Techniken aus Film, Text, Kunst und anderen Tanzsprachen auf. Thematisch sind seine Arbeiten im realen Leben verankert und fangen sowohl seine eigenen Geschichten als auch die seiner Umgebung ein. We Made a Mess! ist, so Botis Seva, von den Machtverhältnissen auf dem Schulhof inspiriert.
Preise: 61 € / 51 € / 41 € / 31 €
GöteborgsOperans Danskompani bewerten:
Bewertungen & Berichte GöteborgsOperans Danskompani
Von Flocken
After-Show-Konzert
Markante Gitarrenlicks, sphärische Synthie-Sounds und bildstarke Lyrics – das sind die Zutaten der Berliner Indie-Band Von Flocken. 2016 gegründet, haben Von Flocken bisher rund 100 Konzerte gespielt. Live sind sie ein Klanggewitter aus Indie, Pop und einer Prise Poesie. Mit pointierten Texten, die zwischen Melancholie und Euphorie pendeln, treffen sie den Nerv der Zeit: ehrlich, tanzbar, menschlich.Kuratiert von Bernd Jestram
Einheitspreis: 20 € / ermäßigt 12 €
Im Anschluss an die Vorstellung, freier Eintritt für Gäste der Abendvorstellung. Es darf getanzt werden!
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Bewertungen & Berichte Von Flocken
Simon Strauß liest:
In der Nähe
Salon Populaire
Simon Strauß ist seit 2016 Redakteur im Feuilleton der FAZ und als Theaterkritiker inzwischen eine bedeutende Größe. Er hat sechs Bücher publiziert, 2025 erschien sein erstes Sachbuch In der Nähe. Mit einem Porträt der brandenburgischen Stadt Prenzlau erkundet er den Reiz des Lebens in überschaubaren Strukturen. Insbesondere entdeckt er ein Gefühl, das vielen Stadtbewohnern abhandengekommen ist: Das „Könnens-Bewusstsein“ als notwendige und identitätsbildende Voraussetzung für eine aktive Beteiligung an der städtischen Gemeinschaft. Schon lange begleite ihn das „Traumbild eines langen Tisches, an dem die unterschiedlichsten Menschen Platz finden und durch streitlustige Gespräche zu Vertrauten werden.“ Zwei Jahre lang hat Simon Strauß sich an die Tische der unterschiedlichsten Menschen in Prenzlau gesetzt, ihnen zugehört, sie ernst genommen. Er beschreibt eine Stadt, in der die Menschen einander nahe sind, auch über Trennendes hinweg. Simon Strauß schafft ein differenziertes, in gewisser Weise auch optimistisches Bild des Zusammenlebens in Ostdeutschland, auf das der Westen oftmals mit allzu großer Distanz blickt.Moderation: Shirin Sojitrawalla
Einheitspreis 24 € / ermäßigt 15 €
Simon Strauß liest: In der Nähe bewerten:
Bewertungen & Berichte Simon Strauß liest: In der Nähe
Ich weiß nicht, was ein Ort ist, ich kenne nur seinen Preis (Manzini-Studien)
von René Pollesch
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz BerlinEs gibt in Berlin-Wilmersdorf ein Café, das den Namen Manzini trägt. Hier soll angeblich die Aufführung entstanden sein, die in der Kurzversion den Namen im Titel trägt.
Man wähnt sich in einem Urwald: ein Bach plätschert, das umliegende Dickicht aus Pflanzen und Bäumen ist in ein schummriges Dämmerlicht getaucht. Mitten in diese Kulisse ragt eine riesige Hand, schwarz behandschuht und offenbar schön weich. Auf dieser Hand spielt sich ein Großteil der Aktionen der drei Darsteller*innen Kathrin Angerer, Marie Rosa Tietjen und Martin Wuttke in dieser 2018 in Zürich herausgekommenen und von der Kritik gefeierten Inszenierung René Polleschs ab.
In typischer Pollesch-Manier darf sich das Publikum auf amüsante und nachdenklich stimmende Dialoge der drei virtuosen Schauspieler freuen, die sich über Fragen des Theaters, Politik und Gesellschaft kluge Gedanken machen und ihren ganz eigenen Drive entfesseln. Nach einer sechsstündigen Aufführung von Shakespeares Sommernachtstraum wissen R, K und M nicht mehr ein und aus, bringen Anfang und Ende durcheinander und machen in ihren leicht lädierten, überstylten Kostümen einen mitgenommenen Eindruck. In dem kurzweiligen Abend geht es wie bei Shakespeare um die Liebe – und um den Knacks. Um das Leben auf dem Theater und in der Realität, unterfüttert mit Zitaten von Donna Haraway, Sigmund Freud, Gilles Deleuze usw. "Warum nicht einfach mal mit dem Ende beginnen, mit der Panik anfangen?", fragt M(artin Wuttke), um dann zur eigentlichen Frage zu kommen: "Wie kommt der Knacks in das Innen? Und was ist das überhaupt: das Innen?"
Und so kuscheln sich die drei abwechselnd in die King-Kong-Monsterhand, die in Shakespeares Zauberwald hineinragt, und philosophieren über den Lauf der Welt und des Theaters, während sie sich durch die Finger hindurchschlängeln und nach der richtigen Schlafposition suchen. Ein entspanntes, vergnügliches Theatererlebnis mit großem Unterhaltungswert.
"Dieser Theaterabend glitzert und strahlt, ist intelligent und unterhaltsam." Simon Strauß, FAZ
Text und Inszenierung: René Pollesch
Bühne: Barbara Steiner
Kostüme: Sabin Fleck
Licht-Design: Markus Keusch, Kevin Sock
Dramaturgie: Karolin Trachte, Anna Heesen (Volksbühne)
Mit: Kathrin Angerer, Marie Rosa Tietjen, Martin Wuttke
Eine Übernahme vom Schauspielhaus Zürich
Dauer ca. 1 Stunde 40 Minuten, keine Pause
Ich weiß nicht, was ein Ort ist, ich kenne nur seinen Preis (Manzini-Studien) bewerten:
Bewertungen & Berichte Ich weiß nicht, was ein Ort ist, ich kenne nur seinen Preis (Manzini-Studien)
Cosmica Bandida
After-Show-Konzert
Die kolumbianisch-deutsche Band Cosmica Bandida erforscht die Bedeutung von Klang durch Installationen, Objekte und Performances. Ihre Musik verbindet analoge Synthesizer und Space-Disco-Stimmungen mit rhythmischen Mustern, die von der kolumbianischen traditionellen Cumbia, der psychedelischen peruanischen Chicha, elektronischen Beats und modularen Klängen inspiriert sind.Kuratiert von Bernd Jestram
Einheitspreis: 20 € / ermäßigt 12 €
Im Anschluss an die Vorstellung, freier Eintritt für Gäste der Abendvorstellung. Es darf getanzt werden!
Cosmica Bandida bewerten:
Bewertungen & Berichte Cosmica Bandida
Katharina Thalbach liest
"Die Blechtrommel"
von Günther Grass
Katharina Thalbach wurde mit Volker Schlöndorffs Verfilmung des Welterfolgs Die Blechtrommel von Günter Grass endgültig zu einem der großen Stars des deutschen Kinos und Theaters. Sie spielt darin die Maria Truczinski, in die sich die gleichaltrige, aber kleingebliebene Hauptfigur Oskar Matzerath (gespielt von David Bennent) verliebt. Oskar hat sich an seinem dritten Geburtstag dazu entschlossen nicht mehr zu wachsen. Der groteske Außenseiter betrachtet die Welt mit schonungslos-sarkastischem Blick „von unten“. Die Blechtrommel, die er sich schon früh sehnlichst gewünscht hatte, ist sein ständiger Begleiter. Mit ihr ertrommelt er sich Distanz, fordert, schreckt auf. Wird sie ihm genommen, setzt er sich mit einem Schrei zur Wehr, der Glas zerspringen lässt. So absonderlich der zornige Kleingebliebene ist, so frei ist er. Oskar ist ein unerbittlich scharfsinniger Beobachter des Danziger Kleinbürgertums im „Dritten Reich“. Er durchschaut alles, doch er greift nicht ein.Der Film wurde 1979 mit der Goldenen Palme von Cannes und mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet, bevor er 1980 als erste deutsche Produktion einen Oscar gewann. Jetzt liest die Ausnahmeschauspielerin Katharina Thalbach mit der unverwechselbaren Stimme aus Günter Grass‘ Roman.
Einheitspreis: 46 € / ermäßigt 29 €
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Bewertungen & Berichte Katharina Thalbach liest "Die Blechtrommel"
Beauséjour
Tanzstück von Mourad Merzouki
Compagnie Käfig, FrankreichIn seiner neuen Kreation Beauséjour setzt sich Mourad Merzouki mit dem Körper im Wandel der Zeit auseinander. Er stellt sich die Frage, wie sich das Verhältnis zum Körper und zur Bewegung nach einer dreißigjährigen Tänzerkarriere verändert. In den Stücken und Aufführungen wird weiterhin die Schönheit gefeiert, doch es herrscht eine andere Energie und es gibt andere Impulse. Spektakuläre körperliche Höchstleistungen stehen nicht mehr im Vordergrund, sondern es ist vielmehr die Anmut, die die Ästhetik bestimmt, deren Energie von einer anderen Qualität ist. Die Entscheidung, eine Choreographie über die Realität des alternden Körpers zu entwickeln, stellte für Hip-Hop-Tänzer eine Herausforderung dar. Sie mussten sich neue Bewegungsabläufe aneignen und sich Charaktere erarbeiten, die sie verkörperten. So entstand für die Tänzer die Utopie einer Vision alternder, gebeugter Körper, die sich in ihrer Originalität zu liebenswerten Figuren entwickeln. Indem Beauséjour die Kategorien von Schönheit neu definiert, gibt die Choreographie zu bedenken, dass unsere Gesellschaft den Körper zwar akzeptiert und ihn wertschätzt, jedoch nach den spezifischen Kriterien, die sie sich selbst auferlegt hat.
In der Musik von Müller & Makaroff wird der argentinische Tango mit elektronischer Musik verbunden, sie entführt in musikalische Gefilde Lateinamerikas und trägt uns weiter von den Marimbas und ternären Rhythmen der kolumbianischen Pazifikküste bis hin zu den Flöten und Charangos der höchsten Gipfel der Anden.
„Nostalgie und Lebensfreude, Jugend und Alter, Schlichtheit und tänzerischer Überschwang, Tango und Hip-Hop: Mourad Merzouki meistert mit seiner neuen Choreographie Beauséjour einen Balanceakt und die Verschmelzung der Genres.“ Le Progrès
Choreographie: Mourad Merzouki
Bühne: Benjamin Lebreton
Kostüme: Pauline Zurini, Claire Schirck
Licht-Design: Yoan Tivoli
Musik: Müller & Makaroff (Gotan Project)
Texte: Fabrice Daboni aka Fafapunk
Mit: Rémi Autechaud dit RMS, Hugo Ciona, Sabri Colin dit Mucho, Mathilde Devoghel, Killian Drecq, Soufiane Faouzi Mrani, Nathalie Fauquette / Maé Nayrolles, Bastien Guyot dit Bastos, Pauline Journé, Mathis Kaddaoui, Laura Mello Rella, Vanessa Petit, Pauline Rousselet, Maxim Thach, Teddy Verardo
Preise: 51 € / 42 € / 34 € / 26 €
Dauer: ca. 60 Minuten, keine Pause
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Wort & Wein:
Der Struwwelpeter
Weingut Domdechant Werner (VDP), Hochheim am Main Ein Pfälzer ist der Erfinder des berühmten Struwwelpeter genau genommen nicht. Aber weil er einige Jahre in der Kurpfalz gelebt hat und dem Weingenuss recht zugetan war, findet er doch seinen Platz in unserer regionalen Reihe. Heinrich Hoffmann stammt aus Frankfurt und kam zum Studium der Medizin nach Heidelberg. Seine Verdienste sind zahlreich, er setzte wichtige Impulse im Fachgebiet der Jugendpsychiatrie und war nach 1848 auch politisch einflussreich. Und er schuf, unter Pseudonymen wie Heulalius von Heulenburg oder Reimerich Kinderlieb, ein umfangreiches literarisches Werk. Insgesamt also ist er eine facettenreiche Persönlichkeit, deren Wirken man gut und gern einen Wort & Wein-Abend widmen kann. Der Wein zum Wort ist ebenfalls hessischer Herkunft, zu Gast ist das VDP-Weingut Domdechant Werner aus Hochheim am Main.
Moderation: Tilman Gersch
Musik: Frank Rosenberger
Konzept: Barbara Wendland
In Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule Ludwigshafen
Einheitspreis: 22 € (inkl. 3 Weinproben)
Wort & Wein: Der Struwwelpeter bewerten:
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Scirocco
Tod in Venedig – Bridge of SighsChoreographien von John Neumeier, Imre und Marne van Opstal, Omar Román de Jesús, Rainer Behr
Gesamtkonzept Slava Tutukin, Marijn Rademaker, Ira Goldbecher
WINNDance Company Stuttgart
Tod in Venedig
Choreographie Imre & Marne van Opstal, Omar Román De Jesús, Rainer Behr
Musik Ricardo Villalobos / Max Loderbauer / Mohammad Reza Mortazavi / Boxhead Ensemble, Jesse Scheinin u.a.
Bridge of Sighs
Konzept und Choreographie John Neumeier
Musik Streichquartett Nr. 13 b-Moll op. 138 von Dmitri Schostakowitsch, Friedrich Hollaender, Kurt Weill
Kostüme Boss
Licht-Design Konstantin Binkin, John Neumeier
Film-Regie und Choreographie Javier De Frutos WINNDance
Die beiden Choreographien, die die Stuttgarter Compagnie WINNDance unter dem Titel Scirocco präsentiert, haben etwas gemeinsam: beide Werke spielen in Venedig, und in beiden spielt der Handlungsort eine wesentliche Rolle.
Thomas Mann verlegte seine Novelle Tod in Venedig in die Stadt der Seufzerbrücke. Im Sommer weht hier der drückend warme Scirocco aus der Sahara durch die engen Gassen, legt einen Schleier aus Sehnsucht und Gereiztheit über Haut und Gedanken und prägt als innere Landschaft die Emotionen. Thomas Manns Protagonist Gustav von Aschenbach durchlebt eine existenzielle Krise. Das Tanzstück inszeniert einen fiktiven, inneren Dialog zwischen dem Autor Thomas Mann und Aschenbach, der den verhängnisvollen Sommer in Venedig nochmals lebendig werden lässt. Videoaufnahmen von Javier De Frutos geben den erzählerischen Rahmen, während die Choreograph:innen Imre und Marne van Opstal, Omar Román De Jesús und Rainer Behr Aschenbachs inneren Konflikt – als Ausdruck von Thomas Manns emotionaler Ambivalenz – in körperlich erfahrbare Bewegung übersetzen.
John Neumeiers Bridge of Sighs schöpft Inspiration aus Venedigs Seufzerbrücke, einem Zitat Augustinus’ über die Liebe und der Musik Dmitri Schostakowitschs. Die Brücke, die nur in eine Richtung führt, ruft verschiedene Bilder hervor: Abschied, Sehnsucht und die intensive Gegenwart der Abwesenheit. Die Tänzerinnen und Tänzer verdichten diese Bildwelt zu einer emotionalen Choreographie zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Die unverwechselbare Ästhetik der Kostüme von Hugo Boss prägen die künstlerische Sprache des Abends und verleihen jedem Werk visuelle Präsenz.
Die WINNDance Company aus Stuttgart, gegründet von Slava Tutukin und Marijn Rademaker, vereint renommierte Tänzerinnen und Tänzer über 40, deren Karrieren Ballett und zeitgenössischen Tanz geprägt haben. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, Choreographen und Partnerinnen aus Mode und Industrie entstehen interdisziplinäre Projekte, die die gesellschaftliche Wahrnehmung des Alters neu denken.
Preise: 71 € / 59 € / 48 € / 38 €
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Bewertungen & Berichte Scirocco
Bass & Voice-Lounge
After-Show-Lounge
Nur Stimme und Kontrabass – klein besetzt, groß im Ausdruck. Nathalie Schäfer und Matthias Debus präsentieren Swing, Chanson und Popsongs – charmant, witzig und mit einem Augenzwinkern interpretiert. Nathalie Schäfer ist eine kraftvolle Jazzsängerin mit breitem Repertoire, die in vielen unterschiedlichen Formationen singt und bereits mit Marla Glen zusammengearbeitet hat. Auch Matthias Debus hat sich mit seinem Instrument auf den Jazz spezialisiert, der gebürtige Speyerer tritt u. a. mit Erwin Ditzner und Bernhard Vanecek auf.Kuratiert von Frank Rosenberger
Mit Nathalie Schäfer (Gesang) und Matthias Debus (Kontrabass)
Im Anschluss an die Vorstellung, Eintritt frei
Bass & Voice-Lounge bewerten:
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Ursula Krechel liest:
Sehr geehrte Frau Ministerin
Salon Populaire
Ursula Krechels radikal gegenwärtiger Roman Sehr geehrte Frau Ministerin erzählt mit beeindruckender Sprachkraft von der abgründigen Beziehung zwischen Söhnen und ihren Müttern. Mit seiner Mutter sprechen zu müssen, ist für den Sohn von Eva Patarak ein Staatsverbrechen. Für Eva hingegen ist es ein Verbrechen, dass ihr Sohn und sie offenbar ausspioniert werden. Welches Ziel verfolgt die Lateinlehrerin Silke Aschauer mit ihrer Observation? Will sie etwa einen Roman schreiben? Bieten die grausamen Familienverhältnisse der Antike, die sie für den Unterricht aufbereitet, nicht ausreichend Stoff für Faszination? Fest steht nur: Silke hält längst nicht alle Fäden in der Hand, denn ihr eigener Körper hat einen blutigen Aufstand gegen sie angezettelt, der sie in die Rolle der Patientin zwingt. In ihrer Ohnmacht wenden sich beide Frauen an die Justizministerin – ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie die Staatsvertreterin damit bringen.Ursula Krechel schreibt in ihrem hoch politischen und stilistisch herausragenden Roman eine Kulturgeschichte aller Frauen – von einer römischen Kaisermutter zu einer Studienrätin, von einer Verkäuferin in einem kleinen Kräuterimperium zu einer Ministerin. Es ist die Geschichte ihres Widerstands gegen die Gewalt, die ihnen physisch und psychisch zugemutet wird.
Die vielfach preisgekrönte Autorin wurde 2025 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.
Moderation: Shirin Sojitrawalla
Einheitspreis: 24 € / ermäßigt 15 €
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Bewertungen & Berichte Ursula Krechel liest: Sehr geehrte Frau Ministerin
Prinzessinnendramen
Der Tod und das Mädchen I – V
von Elfriede Jelinek
Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen Schneewittchen irrt durch den Wald und sucht die Wahrheit. Die aber hat sich längst im Dickicht verloren, auch die sieben Zwerge lassen sich nicht blicken. Stattdessen begegnet der jungen Prinzessin ein Mann mit Flinte und feschem Jägerhut. Es ist der Tod, nur notdürftig verkleidet. Von ihm bekommt Schneewittchen Wahrheiten zu hören, die sie gar nicht so genau wissen will, aber auch nicht außer Acht lassen kann. Dass der Tod männlich ist, zum Beispiel. Und dass er seine Flinte im Ernstfall auch benutzt. Als die sieben Zwerge dann doch auftauchen, hinter den sieben Bergen, ist es leider zu spät.
Elfriede Jelinek schreibt über ikonische Frauen, deren Dramen sich in aller Öffentlichkeit und auf dem Schlachtfeld der Geschlechter abspielen. Mit scharfem Wortwitz, beißender Ironie und treffender Selbstkritik erzählt sie über patriarchal geprägte Machtverhältnisse und ihre Folgen für das weibliche Selbstverständnis. So sehr sich ihre Prinzessinnen gegen stereotype Zuschreibungen wehren, so wenig können sie sich ihnen entziehen. Zu festgefügt sind die Bilder, denen eine Frau entsprechen muss und zuweilen auch will. Ihre Prinzessinnendramen verfasste Jelinek zu Beginn der 2000er Jahre. KI steckte damals in den Kinderschuhen, das Netz hatte seine Unschuld noch nicht verloren. Seither ist die Zahl der Prinzessinnen stetig gewachsen. Als Influencerinnen reproduzieren sie Schönheitsideale bis zur eigenen Unkenntlichkeit. Und die Männer haben ein neues Machtinstrument in der Hand, das sie lustvoll bespielen.
Inszenierung: Tilman Gersch
Kostüme: Kerstin Grießhaber
Mitarbeit Bühne: Flurin Madsen
Musik: Frank Rosenberger
Dramaturgie: Barbara Wendland
Mit: Josephine Thiesen, Tobias Lutze
Live-Musik: Frank Rosenberger, Sophie Müller
Preise: 45 € / 38 € / 31 € / 24 €
Weitere Termine:
FR, 26.02.27, 19:30 UHR
SA, 27.02.27, 19:30 UHR
Prinzessinnendramen bewerten:
Bewertungen & Berichte Prinzessinnendramen
OhOhOh-Lounge
After-Show-Lounge
Das Ensemble THE OHOHOHS arbeitet schon lange an dem Ansatz, klassische und zeitgenössische Musik zu verbinden. Ihre sogenannte “Konzertante Klubmusik” brachte sie bis ins Morgenmagazin der ARD. Ihr musikalisches Ziel ist es, diese wundervolle Kunstmusik wieder unter die Menschen zu bringen, raus aus den Konzertsälen, zugänglich für jedermann. Kann man Beethoven tanzen? Mit den OHOHOHS ist das möglich!Kuratiert von Frank Rosenberger
OhOhOh-Lounge bewerten:
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Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Die Pfalzbau Bühnen (Theater im Pfalzbau) sind eines der wichtigsten Gastspielhäuser Deutschlands und damit einzigartig in Rheinland-Pfalz und der Metropolregion Rhein-Neckar. Das vielfältige Programm zeigt einen Querschnitt der besten internationalen, deutschen und regionalen Theaterproduktionen. Im Herbst präsentieren die Festspiele Ludwigshafen Schauspiel- und Tanzaufführungen auf höchstem Niveau. In der zweiten Spielzeithälfte sind neben renommierten Bühnen und Compagnien auch ausgewählte Inszenierungen nahe gelegener Theaterhäuser zu Gast. Neben Schauspiel und Tanz sind dann auch Musiktheaterinszenierungen und Produktionen für Kinder und Jugendliche zu sehen. Theaterkasse:Tel. +49 (0) 621-5 04 25 58
Montags bis freitags von 10.30 bis 13.00 Uhr und von 16.30 bis 18.30 Uhr,
samstags von 11.00 bis 13.00 Uhr
E-Mail: pfalzbau.theaterkasse@ludwigshafen.de
Über die Internetseite sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen bewerten:
Bewertungen & Berichte Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
- Premiere: Eine florentinische Tragödie/ Herzog Blaubarts Burg (A kékszakállú herceg vára)
- Don Carlo

- Adriana Lecouvreur
- Le nozze di Figaro

- Living Legacies
- La Clemenza di Tito

- Solokonzert Günther Groissböck
- Macbeth
- Tosca
- Online-Shop der Wiener Staatsoper
- eines der international bedeutendsten Opernhäuser
- Premiere: Il Viaggio, Dante / Die Reise Dantes
- Premiere: Ich, ich, ich! Je suis narcissiste
- Offenes Training Ballett
- Das offene Foyer
- Eröffnungsfest
- Pique Dame
- Tanzworkshop: Lebt bewegt
- Der Troubadour

- Führung durch das Opernhaus
- Verwandlungen
- Weiter denken
- Hör'n Sie mal!
- Impuls: Pique Dame
- Vernissage: Doppelrolle
- La Bohème

- Poetry Slam - Macht Worte!
- Das Niedersächsische Staatstheater Hannover ist ein Mehrspartentheater in Hannover
- Premiere: The Addams Family
- Premiere: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
- Premiere: hamlet, sun off
- Literatur für Liebhaber: Hermann Melville
- Theaterführung
- Theaterfest
- Die Schwäne

- 1. Tanzspektrum: Fairy Doll
- Science Slam
- Tanz Unlimited
- Schauspielclub
- La Traviata
- Operettencafé
- Süßer Vogel Jugend
- 3-D-Rundgang
- U:DREI – Podcast für Theater, Kultur und Leben
- größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters mit fünf Sparten: Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater
- Premiere: Carmen
- Zauberflöte – Das Musical
- MERVEnzusammenbruch
- Freundschaft Minus
- FACK JU GÖHTE – Das Musical
- FARIN URLAUB übers Reisen
- Das Café am Rande der Freundlichkeit
- Tara-Louise Wittwer - Alpha Maus Tour 2026
- Disney: Der Glöckner von Notre Dame
- Romeo & Julia – Liebe ist alles
- Deutschlands größtes Gastspieltheater
- Premiere: Der Drache
- Premiere: GöteborgsOperans Danskompani
- Von Flocken
- Simon Strauß liest: In der Nähe
- Ich weiß nicht, was ein Ort ist, ich kenne nur seinen Preis (Manzini-Studien)
- Cosmica Bandida
- Katharina Thalbach liest "Die Blechtrommel"
- Beauséjour
- Wort & Wein: Der Struwwelpeter
- Scirocco
- Bass & Voice-Lounge
- Ursula Krechel liest: Sehr geehrte Frau Ministerin
- Prinzessinnendramen
- OhOhOh-Lounge
- Tanz, Schauspiel, Figurentheater, Lesung u. a.
- Theaternacht Hamburg 2026
- Das Adressbuch
- Fremde Sonne-Marathon
- Prolog / Zwischenspiel / Die Argonauten
- Medea in Kolchis
- Medea in Korinth
- Ein Sommer in Niendorf
- Fabian oder Der Gang vor die Hunde
- Die Möwe
- alphabet
- Das Bildnis des Dorian Gray
- Vampire’s Mountain
- A Perfect Sky
- Drosseln
- Richard the Kid & the King

- Kabale und Liebe - allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie
- Zur Person: Hannah Arendt
- Der eigene Tod
- Société Anonyme
- ANTHROPOLIS II: Laios

- Virtueller Rundgang
- Der Zuschauerraum des Schauspielhaus zählt zu den schönsten Theaterräume Deutschlands.
- Carmen
- Der Florentiner Hut
- Trouble in Tahiti
- Entdecken, Staunen, Erleben! – Tag der offenen Semperoper
- Auftakt! Musikalischer Spaziergang durch die Saison 2026/27
- Un ballo in maschera
- Tosca
- Die wunderbaren Jahre
- Der Wildschütz
- Different Grounds
- Opernshop für DVDs, CDs, Bücher und Souvenirs
- Sächsische Staatsoper Dresden
- Odertal-Festspiele „Sommer am Fluss“
- Alex Christensen & Friends
- Kino unterm Sternenhimmel: Michael
- Rebel Monster - Volbeat Tribute
- Kino unterm Sternenhimmel: 50 Jahre Roland Kaiser - Ein Leben für die Musik
- Deutsche Rocklegenden - Die Originalbands der 60er Jahre
- Taschenlampenkonzert 2026 - Open Air
- Wenzel & Band Open Air: Ich lebe gern
- Kino unterm Sternenhimmel: Song Sung Blue
- BOUNCE: Bon Jovi Tributeband
- Kino unterm Sternenhimmel: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
- X-Perience - Electro Pop Sommer Open Air
- Schiller - Sommerklang - Open Air 2026
- Forced To Mode - The Devotional Tribute To Depeche Mode
- Veranstaltungsangebote aus Theater, Unterhaltung und Veranstaltungsservice im Nordosten Brandenburgs.
- Heute: Alina Arshi / KAAM KAAS (CH)
- Morgen: Ole Meland (NO)
- Louise Lecavalier / Fou Glorieux (CA)
- Cie. Maguy Marin (FR)
- Samir Kennedy / DEFECTUM (UK/FR/DZ)
- Boglárka Börcsök & Andreas Bolm (DE/HU)
- Tao Ye / TAO Dance Theater (CN): 16 & 18
- Olivia Mitterhuemer / Potpourri Dance (AT)
- Magdalena Forster (AT)
- Grace Tjang / Needcompany (ID/BE & BE)
- Needcompany / Jan Lauwers (BE)
- Tao Ye / TAO Dance Theater (CN): 13 & 14
- Compagnie Non Nova – Phia Ménard (FR)
- Tony Rizzi and the Bad Habits (US)
- Dorothée Munyaneza / Kadidi Company (RW/FR)
- Ian Kaler (AT)
- Elisabeth Bakambamba Tambwe / Dig Up Productions (CD/AT/FR)
- Netti Nüganen with Pire Sova and KISLING (AT/EE)
- Ewa Dziarnowska (DE/PL)
- Life Long Burning – Futures Lost and Found
- Bill T. Jones X Raja Feather Kelly (US & US)
- Christine Gaigg / 2nd nature (AT)
- Leïla Ka (FR)
- Dominique Tegho (DE/LB)
- Joce / Persona Compendium (CH)
- Katerina Andreou / Bark (FR/GR)
- Eun-Me Ahn (KR)
- Chara Kotsali (GR)
- Philipp Gehmacher (DE/AT)
- Ehsan Hemat (BE/IR)
- Hyeji Nam (AT/KR)
- Trajal Harrell / Zürich Dance Ensemble (CH/US)
- Cia. Jose Manuel Álvarez (ES)
- Eun-Me Ahn (KR)
- Gabrielle Levie (FR)
- Liquid Loft / Chris Haring (AT)
- Compagnie Amala Dianor / Kaplan (FR)
- Lisa Hinterreithner (AT)
- maria mercedes (AT)
- Final Workshop Showing: «the biggest expressions ever’26»
- Trajal Harrell / Zürich Dance Ensemble (CH/US)
- Mozarts Così fan tutte
- Die Schule der Liebenden
- Film: Mozart: Sinfonien & Arien
- The Other Mozart: The forgotten story of Mozart's genius sister
- Film: Quartette & Quintette
- Krimicafé: Eine (Mo)zarte Versuchung
- Film: Wen die Götter lieben
- Film: Oksana Lyniv dirigiert Mozarts
- Film: Le Chevalier de Saint-Georges. The enlightened violinist
- Film: Divertimenti KV 136–138 & & Klavierquartett KV 478
- Film: Zwischen Küche und Klavier: Nannerl Mozart
- Film: Le Nozze di Figaro KV 492
- Ringlstetter & Zinner
- Martin Spengler & die foischn Wiener*innen
- Norbert Schneider
- Single Bells
- Lydia Prenner-Kasper
- Venus & Jupiter
- Dr. Bohl
- Omar Sarsam
- Musicalstars im Park
- Martina Schwarzmann
- Stefanie Reinsperger
- Philipp Hochmair
- Thomas Mraz
- Benedikt Mitmannsgruber
- Mogli - Das Dschungelbuch
- Kernölamazonen
- Sommernachtstraum
- Andreas Vitásek
- Maschek
- Martin Frank
- Manuel Rubey & Simon Schwarz
- Peter Filzmaier & Armin Wolf
- Toxische Pommes
- Paul Pizzera, Gabi Hiller & Philipp Hansa