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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Der Verbund „Staatliche Kunstsammlungen Dresden" umfasst 15 Museen, die zu den bedeutendsten der Welt zählen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.

Kontakt

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Residenzschloss
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)3 51-49 14 20 00
E-Mail: besucherservice@skd.museum

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Ausstellung

Bis zum Sonnenaufgang. Sequenz 1: Verflochtener Internationalismus

Sequenzen: Verflochtene Internationalismen

„Sequenzen: Verflochtene Internationalismen“ ist eine Serie von drei Ausstellungen der Forschungsabteilung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) im Albertinum von Februar bis Dezember 2024. Jede „Sequenz“ basiert auf einer historischen Fallstudie, die einen spezifischen Internationalismus mit Indien, Namibia oder Ghana zeigt, der von der Deutschen Demokratischen Republik ausging, sie durchquerte oder sich in ihr manifestierte. Kuratiert werden die „Sequenzen" von Künstler*innen und Forschenden aus Asien oder auf dem afrikanischen Kontinent. An ihren jeweiligen Orten erkunden sie einerseits Erinnerungen an den Austausch mit der DDR. Andererseits richten sie ihre Blicke auf die Kunstsammlungen in Dresden im Dialog mit den Wissenschaftler*innen der SKD. „Sequenzen“ verwendet eine transhistorische Methode: Historische Objekte und Kunstwerke werden mit musealer Sorgfalt präsentiert, um ihre historischen Kontexte zu rekonstruieren, die im aktuellen kollektiven Gedächtnis kaum mehr vorhanden sind. Zugleich sind sie materielle Quellen von Wissen über Generationen, die helfen, zeitgenössische Formen für historische Narrationen in der Gegenwart zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit Spector Books erscheint zu jeder „Sequenz“ eine gedruckte und digitale Forschungsausgabe.

Bis zum Sonnenaufgang. Sequenz 1

„Bis zum Sonnenaufgang“ ist die erste der „Seuquenzen: Verflochtene Internationalismen.“ Sie ist von vinit agarwal, Gründer des Oralities Research Lab in Jaipur in Indien kuratiert und im Dialog mit den Künstler*innen Chetna Vora, Aarti Sunder und Moses März entstanden.

Die Sequenz nimmt den Film OYOYO (1980) der indischen Filmemacherin Chetna Vora (1958-1986), die in der DDR studierte, als ein Archiv eines verflochtenen Internationalismus zum Ausgangspunkt. Der Film portraitiert Studierende aus Äthiopien, Chile, Guinea-Bissau und der Mongolei, die in einem Wohnheim in Berlin-Karlshorst leben. Wie lässt sich anhand eines Filmes ein verflochtener Internationalismus heute verstehen?

Welche Worte, Töne und Bilder entstanden aus ihm? Die Ausstellung stellt Korrespondenzen mit den Sammlungen der SKD her und bringt Objekte und Dokumente aus dem Kupferstich-Kabinett, der Puppentheatersammlung und dem Archiv der SKD in den Kontext der Betrachtungen. Weiterhin hinaus präsentiert „Bis zum Sonnenaufgang“ ein für die Ausstellung entstandenes künstlerisches Diagramm sowie eine raumgreifende Zeichnung, um „Oyoyo“ als ein Archiv der Klänge, des Gefühls zwischen Heimat und Hiersein, der Kämpfe und der Liebe zu kartographieren. Sowohl die künstlerischen Arbeiten als auch die kuratorische Raumsetzung entfalten so einen Forschungsprozess, der sich aus dem Austausch mit historischen Materialien in Echtzeit heute ergibt.

„Sequenzen" ist der kuratorische und künstlerische Forschungsteil, der das internationale Projekt "Decolonizing Socialism. Entangled Internationalism" (2019-2023) am HEAD Genève der HES-SO, finanziert vom Schweizerischen Nationalfonds, in Partnerschaft mit der Forschungsabteilung der SKD abschließt.

Mit freundlicher Unterstützung der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

Die Produktion und das Begleitprogramm wurde im Rahmen des Projektes „Museen als aktive Orte der Demokratie“ (MODemo) von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

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Staurothek aus der Kirche St. Martin in Trier, Trier, 1266
Ausstellung

Fragmente der Erinnerung

Der Schatz des Prager Veitsdoms im Dialog mit Edmund de Waal, Josef Koudelka und Julian Rosefeldt

Menschen sind Wesen, die glauben und sich erinnern – sie sind geschichtsbewusste Wesen. Aus Glauben und Erinnern schaffen sie sich ein Geschichtsbild, das ihr jeweils aktuelles Handeln zumindest mitbestimmt. In der Sonderausstellung „Fragmente der Erinnerung – der Schatz des Prager Veitsdoms“ wird der Reliquienschatz von zeitgenössischen Künstlern im Dresdner Lipsiusbau präsentiert und neu interpretiert.

Die Ausstellung kombiniert vier Werk- und Themenkomplexe, deren Thema das Glauben, das Erinnern und Festhalten von Erinnerung ist. Die Verbindungen zwischen den Themen und Werken sind auf den ersten Blick nicht unmittelbar erkennbar. Bewusst werden unterschiedliche Genres und somit Ästhetiken nebeneinander gestellt. Im Zentrum steht der über Jahrhunderte gewachsene Reliquienschatz des Prager Veitsdoms, zu dem drei zeitgenössische Künstler im Dialog stehen. Das keramische Werk von Edmund de Waal schafft mit feinsten Nuancen von Farbe, Form und Rhythmus Räume für Meditation und Refle­xion. Die Fotografien von Josef Koudelka dokumentieren die Mauer, die Israel gegenüber den palästinensischen Gebieten des Westjordanlands errichtet hat. Der Film "In the Land of Drought" von Julian Rosefeldt ruft Erinnerungen an die Urgeschichte der menschlichen Zivilisation in Regionen der Dürre hervor und fragt nach unserem Verhältnis zur Umwelt und dem Gechichtsbewusstsein der Jetztzeit. Vervollstän­digt wird dieses Ensemble durch eine für Besucher*innen nutzbare Bibliothek als einem Ort, an dem die Gedächtnis­spuren unserer Zivilisation gesammelt und aufgearbeitet werden – auch wenn sie nur fragmentarisch erhalten sind.

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Ausstellung

Kunstkammer Gegenwart

Zeitgenössische Kunst aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Ab 02.12.2023

Die Kunstkammer Gegenwart ist ein neuer Ort für zeitgenössische Kunst an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Das Residenzschloss als bedeutendem Wissens- und Kunstspeicher wird durch ein Archiv der Gegenwart ergänzt. In einer modularen Architektur des Designers Konstantin Grcic werden entlang thematischer Schwerpunkte und im jährlichen Wechsel immer wieder neue Einblicke in den Reichtum an Werken gegeben, die die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden auch an zeitgenössischer Kunst bewahren.

Eine offene Werkstatt der präventiven Konservierung, vielfältige Vermittlungsangebote und interaktive Elemente werden dazu beitragen, Tätigkeiten sichtbar zu machen, die zum musealen Auftrag des Sammelns, Bewahrens und Vermittelns gehören, aber in der Regel hinter verschlossenen Museumstüren geschehen. Neben Werken der Schenkung Sammlung Hoffmann sind auch Arbeiten aus dem Kupferstich-Kabinett, dem Kunstfonds und dem Albertinum zu sehen.

Öffnungszeiten:
Eintrittspreise regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €

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Ausstellung

Ode an das Handwerk

Die Sonderausstellung „Ode an das Handwerk“ mit Filmen von Donata Wenders aus den Jahren 2019 bis 2023 porträtiert Handwerk in Sachsen. In zehn Leinwandprojektionen werden Gewerke in den Fokus genommen, die charakteristisch für diese traditionsreiche Region sind und die mitunter vom Verschwinden bedroht sind, darunter die Kunstblumenherstellung.

Dabei ist die Bildsprache der Künstlerin keineswegs nostalgisch – vielmehr fängt sie filmgewordene Stillleben poetisch ein und kombiniert sie mit der routinierten Handarbeit der Dargestellten. Aus dem Wechselspiel von klar konturierten Szenen und weichgezeichneten Bewegungsabläufen ergeben sich neuartige künstlerische Dokumentationen. Wenders bleibt zwar in ihrer Kamerafahrt distanzierte Beobachterin, der finale Schnitt kreiert zugleich eine intime Werkstattsituation.

So scheint es, als ob der Amboss des Schmieds nur eine Armlänge entfernt ist, genauso wie die wollig-filzigen Felle der Schafe, die sich am Beginn des Films zum Weben eng aneinanderdrängen, regelrecht berührbar erscheinen. Es gilt anzumerken, dass Wenders bei diesen filmischen Arbeiten von „Installationen“ spricht. Dies wird deutlich, wenn die Szenen über die Projektionsfläche hinaus in den Raum diffundieren und diesen mit einbeziehen.

Dementsprechend kommt neben dem visuellen Nebeneinander von Stillstand und Dynamik dem Ton eine besondere Erlebnisqualität zu. Bisweilen scheint es, als ob der Rhythmus des Schuhmachers unmittelbar in die Beine fährt und tänzerische Impulse befördert. Das sanfte Schleifen der Töpferscheibe kreiert wohliges Befinden, ähnlich wie dies auch der Geräuschteppich des Films zum Blaudruck erreicht.

Neben den Filmen werden auch die Objekte, die in den Werkstätten produziert wurden, ausgestellt: Gerätschaften, Tonware oder gewebte Textilien. Sie können entweder als fertige Produkte, in ihren Zwischenstadien oder als Rohstoffe mit allen Sinnen erlebt werden. Diese wurden im Rahmen von Werkstattgesprächen und im Dialog mit den Handwerkern und Handwerkerinnen ausgewählt. Sie dürfen berührt werden und laden die Besucherinnen und Besucher ein, neue Materialerfahrungen zu sammeln und in physischen Kontakt mit diesen besonderen Handwerksgegenständen zu kommen.

Mitunter selbst tätig werden können Besuchende in den hauseigenen oder ausstellungsspezifischen Werkstätten wie der „Fair Fashion Factory“, dem „Media Lab“ oder der „Pop-Up-Bäckerei“ des Designer*innenduos chmara.rosinke mit dem Projekt „BROT“. Eine „Schreibwerkstatt“ lädt zuletzt dazu ein, eigene Werke mit den Händen zu schaffen – Hand-Werke in Form von Briefen oder Postkarten, die am Ende des Rundgangs im Japanischen Palais in die Welt hinaus versendet werden können.

Die „Ode an das Handwerk“ schafft somit den Brückenschlag zwischen Wertschätzung und Wiederverortung im Alltag. Jenseits von Einwegkonsum wird sie so zum Türöffner für beide Seiten.

Öffnungszeiten:
täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

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Ausstellung

Privater Kunsthandel nach 1945 in Dresden

Einblicke ins Forschungsprojekt

Das Forschungsprojekt am Albertinum in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste widmet sich privaten Dresdner Kunst- und Antiquitätenhandlungen sowie Antiquariaten unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges und in der DDR-Zeit.

Bereits kurz nach Kriegsende konnte sich wieder ein privater Handel entwickeln. Dresden war in der Folge eine der wichtigsten Kunsthandelsstädte in der DDR, die auch rege mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kontakt stand. Doch mit Beginn der 1970er Jahre, nach dem Führungswechsel in der SED und der Gründung der staatlichen „Kunst und Antiquitäten GmbH“, wurde dieser etablierte Privathandel durch staatliche Behörden und die Staatssicherheit kontrolliert und eingeschränkt, zum Teil unschuldig der Steuerhinterziehung bezichtigt und schließlich bis auf wenige Ausnahmen zerschlagen. Diesen bisher meist vergessenen Firmen und Personen eine Sichtbarkeit und Neubewertung zu geben, ist zentrales Anliegen des Projekts.

Die Präsentation gibt nicht nur einen Einblick in die Arbeit innerhalb eines Projekts – etwa in die Fragestellungen und die wissenschaftliche Vorgehensweise –, sondern stellt auch erste Ergebnisse und ausgewählte Kunsthandlungen sowie ihre Bezüge zum Albertinum vor. Zugleich ist es eine Einladung an die Besucher*innen, eventuell vorhandene Zeitzeugnisse und Erinnerungen mit uns zu teilen, damit diese in die wissenschaftlichen Forschungen einfließen können.

Öffnungszeiten:
täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen
23.11.2023 18—21 Uhr (Abendöffnung Revolutionary Romances)
30.11.2023 18—21 Uhr (Abendöffnung Revolutionary Romances)

Eintrittspreise regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €

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Ausstellung

Zeitlose Schönheit. Eine Geschichte des Stilllebens

Im Winckelmann-Forum des Semperbaus präsentiert die Gemäldegalerie Alte Meister etwa 80 Werke aus dem eigenem Bestand in der Ausstellung „Zeitlose Schönheit. Eine Geschichte des Stilllebens“.

Die breit gefächerte Schau – mit Meisterwerken von Malerinnen und Malern wie Frans Snyders, Balthasar van der Ast, Jan Davidsz. de Heem, Adriaen van Utrecht, Willem Claesz. Heda, Abraham Mignon oder Rachel Ruysch – beleuchtet umfassend die Gattung „Stillleben“: Seit wann gibt es sie? Was genau macht ein Stillleben aus? Welche Bedeutung, welchen Inhalt und welche Funktion hatten und haben sie heute noch? Welche Allegorien und Symbole verbergen sich in diesen Motiven?

Stillleben waren nicht nur Glanzstücke dekorativer Raumausstattungen, bei denen die Gesamtwirkung im Vordergrund stand. Sie legen auch Zeugnis ab von naturwissen­schaftlichen Interessen: der dargestellte Gegenstand wird als wissenschaftliches Objekt und „Dokument“ betrachtet – heute wie im Zeitalter der Aufklärung. Stillleben sind zugleich aber auch eine Illusion, ein Spiel mit dem Auge (Trompe-l´œuil), bei dem die optische Wirkung des gesamten Motivs im Mittelpunkt steht. Durch die Bravour der Malerei wird das Vergängliche verewigt.

Viele der gezeigten Werke, einige davon in jüngst restauriertem Zustand, lassen diese faszinierende Gattung neu entdecken, denn nur wenige der insgesamt über 100 Stillleben der Gemäldegalerie Alte Meister sind in der Dauerausstellung zu sehen.

Öffnungszeiten
täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

Eintrittspreise regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €

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José Toirac, Hasta la victoria siempre
Ausstellung

Revolutionary Romances? Globale Kunstgeschichten in der DDR

Die Ausstellung richtet den Blick auf die "Revolutionary Romances" – die freundschaftlich-revolutionären Beziehungen – der DDR zu den Ländern des Globalen Südens und damit auf ein bisher kaum erforschtes Kapitel der Kunst in der DDR als Teil einer globalen Kunstgeschichte.

Mit der kubanischen Revolution, der Entkolonialisierung Afrikas und den aufflammenden kommunistischen Befreiungsbewegungen schien der Sozialismus ab den 1960er Jahren weltweit auf dem Vormarsch zu sein – die Utopie einer sozialistischen Weltgemeinschaft mobilisierte den Ostblock. Für die DDR brachte die Hinwendung zum Globalen Süden die erhoffte internationale Anerkennung, die ihr im Westen lange Zeit versagt blieb, und ermöglichte ihr die Demonstration staatlicher Souveränität und Weltoffenheit. „Völkerfreundschaft“ und „Internationale Solidarität“ bestimmten als ideologische Leitmotive nicht nur die ostdeutsche Außenpolitik in Asien, Afrika und Lateinamerika, die neben politischen vor allem auch wirtschaftliche Interessen verfolgte. Sie prägten auch die Auswärtige Kulturpolitik und wurden zu wichtigen Themen der Staatspropaganda sowie in der bildenden Kunst der DDR.

Ausgehend vom Sammlungsbestand der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, ergänzt um ausgewählte Leihgaben, fragt die Ausstellung nach der künstlerischen Praxis, den Themen und Motiven dieser tatsächlichen wie vermeintlichen "Revolutionary Romances". Zu sehen sind Werke aus den 1950er bis 1980er Jahren, unter anderem von Künstler*innen aus der DDR, Kuba, Chile, Vietnam, Indien, Irak, Libyen, Mosambik und Burma (Myanmar). Dazu gehören Darstellungen von Idealen und Ikonen des sozialistischen Internationalismus, Bilder der Solidarität, künstlerischer Protest gegen Krieg und Gewalt in Asien, Afrika und Lateinamerika, kubanische Revolutionsgrafik, Reisebilder, Mail Art sowie Diplomarbeiten von ausländischen Studierenden an der Dresdner Kunsthochschule.

Neben Werken aus den Sammlungen der SKD werden auch internationale zeitgenössische Positionen und Auftragsarbeiten gezeigt, welche die einstigen Ideale und Widersprüche der "Solidarität" und "Völkerverständigung" aus der Perspektive der Gegenwart betrachten und kritisch reflektieren.

Aus heutiger Sicht müssen einige der in der DDR entstandenen und hier gezeigten Kunstwerke hinterfragt werden, weil sie die Dominanz eurozentristischer Perspektiven, Formen kultureller Aneignung sowie die stereotype Darstellung von Menschen und Kulturen des Globalen Südens beinhalten. Zu bedenken ist aber auch der im Rückblick offensichtliche Gegensatz zwischen Ideologie und Wirklichkeit in der DDR, zwischen Ächtung des westlichen Imperialismus und dem Ausblenden der imperialen Expansion des Ostens, zwischen der außenpolitischen Forderung nach universalen Menschenrechten und der repressiven Politik im eigenen Land sowie zwischen dem staatlichen proklamierten Antirassismus und den realen Lebens- und Arbeitsbedingungen der ausländischen Vertragsarbeiter*innen und Studierenden.

Mit der Ausstellung "Revolutionary Romances?" unternimmt das Albertinum eine erste Annäherung – fragend, forschend, selbstkritisch und mit vielen Wissenslücken – an ein aktuelles Themenfeld, dessen Bearbeitung auch in den SKD erst am Anfang steht. Es bedarf weiterer kunstwissenschaftlicher, historischer und künstlerischer Forschung, in der vor allem auch die Perspektive und Expertise von Menschen aus dem Globalen Süden hör- und sichtbar wird, um die Kunstgeschichte der DDR im globalen Kontext diskutieren zu können.

Öffnungszeiten
täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

Eintrittspreise regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €

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1 Ausstellung

Orhan Pamuk. Der Trost der Dinge

Ausgehend von den eigenen Sammlungen möchten die SKD das Wissen über die Vergangenheit und Gegenwart der Türkei durch künstlerische Ansätze vertiefen und planen eine mehrjährige Programmreihe zur türkischen Kunst und Kultur. Orhan Pamuk, einer der bedeutendsten Romanciers der Gegenwart und der erste türkische Autor, der den Literaturnobelpreis erhielt, bedarf als Schriftsteller keiner besonderen Vorstellung. Diese Ausstellung bildet den Auftakt der Reihe und widmet sich einer vielleicht weniger bekannten Seite der Kreativität von Pamuk – seiner Arbeit als bildender Künstler.

Orhan Pamuk erzählt seine Geschichten in der Regel anhand von Objekten. Das Museum der Unschuld ist eines seiner bekanntesten Projekte dieser Art. In dem 2008 erschienenen Roman verliebt sich ein Mann aus der oberen Mittelschicht in Istanbul auf dramatische Weise in seine schöne Cousine und sammelt alles, was sie berührt hat, alles, woran sie in glücklichen Zeiten gemeinsam ihre Freude hatten. Als ihre Liebesbeziehung in einer Tragödie endet, richtet Kemal ein Museum ein, in dem Tausende von Gegenständen ausgestellt sind, die ihn an Füsun erinnern. Gleichzeitig spiegelt die Sammlung die Textur des täglichen Lebens in Istanbul in der Zeit zwischen den 1950er und den 2000er Jahren wider.

Das ist auch der Fall bei dem gleichnamigen, 2012 in einer Seitenstraße der Innenstadt von Istanbul eröffneten Museum. Mit Pamuks poetischen dreidimensionalen Kollagen, die zu Kuriositätenkabinetten stilisiert sind, rekonstruiert es das Leben der fiktiven Liebenden und zugleich die schwer definierbare Atmosphäre der damaligen Zeit in in den Mauern eines alten Istanbuler Herrenhauses. Das Museum der Unschuld ist eine lebendige städtische Einrichtung und zugleich ein künstlerisches Projekt von außergewöhnlicher Bild- und Suggestivkraft. Es bildet eine Art „Gesamtkunstwerk“, eine umfassende Installation, die Empathie heraufbeschwört und die Sinne anspricht. In Dresden sind 41 Kabinette aus der Istanbuler Ausstellung zu sehen, die Orhan Pamuk für die Wanderausstellung des Projekts nachgestaltet hat.
Im zweiten Teil der Auss

Im zweiten Teil der Ausstellung werden ganz neue Arbeiten von Pamuk zu sehen sein, die speziell für dieses Projekt im Stil der von ihm in Istanbul geschaffenen Installationen entstanden sind. Die neuen Werke erzählen Geschichten, die von Objekten aus den Sammlungen des Dresdner Museums inspiriert sind und sich mit Assoziationen aus diversen anderen Romanen Pamuks verflechten. Indem er über die besondere Art von Trost nachdenkt, den uns Dinge spenden können, entwickelt Pamuk Themen weiter, die ihn seit vielen Jahren beschäftigen: kultureller Wandel, Okzidentalismus und Orientalismus, die immanente Natur des Sammelns, Fiktion und Erinnerung und schließlich die Rolle der Museen in der modernen Welt.

Parallel zur Ausstellung im Semperkabinett in der Gemäldegalerie Alte Meister, findet eine kleine Satellitenausstellung im Studiolo des Residenzschlosses statt. Diese konzentriert sich auf eine weitere Dimension von Pamuks visuellem Schaffen – seine Fotografien – und zeigt bisher unveröffentlichte Werke. Die Installation Der Trost der Dinge: Home Edition zeigt Pamuks Versuche, Konstellationen kleiner Gegenstände auf seinem Schreibtisch festzuhalten, und offenbart damit eine der schöpferischen Techniken des Schriftstellers. 2024 sind weitere Stationen der Ausstellung im Lenbachhaus in München und im DOX in Prag geplant.

Öffnungszeiten:
täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

Eintrittspreise:
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €
Abendöffnung 8 €

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Ausstellung

Dresdner Köpfe. Dix, Hegenbarth, Hopfe, H.T. Richter, Uhlig

Die Ausstellung versammelt rund 25 Bildnisse und anonyme Köpfe von Josef Hegenbarth und vier weiteren namhaften Künstler*innen aus Dresden: Otto Dix, Elke Hopfe, Hans Theo Richter und Max Uhlig.

Der Titel „Dresdner Köpfe“ bezieht sich sowohl auf die Herkunft der Werke aus der Sammlung des Kupferstich-Kabinetts als auch auf die Künstler*innen selbst, denn, was alle fünf miteinander teilen, ist, dass sie an der Dresdner Hochschule der Bildenden Künste unterrichtet haben: Dix von 1927 bis 1933, Richter von 1947 bis 1967, Max Uhlig von 1995 bis 2002 und Hopfe von 1992 bis 2010. Das kürzeste Engagement an der Kunstakademie hatte der Hausherr: Hegenbarth war in Dresden nur von 1947 bis 1949 Professor für Malerei.

Die Ausstellung vereint Künstler*innen, deren Bedeutung weit über die Grenzen der Stadt hinausreicht und die insbesondere für ihre ganz eigenwilligen Menschenbilder, die sich insgesamt über annähernd 100 Jahre erstrecken, jeweils hohe künstlerische Wertschätzung genießen. Die prägnante Auswahl an „Dresdner Köpfen“ wird die außergewöhnliche zeichnerische Qualität, aber auch die Vielfalt der Positionen und nicht zuletzt die bemerkenswerten Traditionslinien und Verbindungen innerhalb der Dresdner Akademie vor Augen führen. Diese zeigen sich etwa darin, dass Hans Theo Richter Meisterschüler von Dix war, Hegenbarth und Richter nach dem Krieg zeitgleich an der Akademie lehrten, Uhlig bei Richter studierte und Hopfe und Uhlig parallel viele Jahre heute tätige Künstlerinnen und Künstler ausgebildet haben.

Die Ausstellung vereint Künstler*innen, deren Bedeutung weit über die Grenzen der Stadt hinausreicht und die insbesondere für ihre ganz eigenwilligen Menschenbilder, die sich insgesamt über annähernd 100 Jahre erstrecken, jeweils hohe künstlerische Wertschätzung genießen. Die prägnante Auswahl an „Dresdner Köpfen“ wird die außergewöhnliche zeichnerische Qualität, aber auch die Vielfalt der Positionen und nicht zuletzt die bemerkenswerten Traditionslinien und Verbindungen innerhalb der Dresdner Akademie vor Augen führen. Diese zeigen sich etwa darin, dass Hans Theo Richter Meisterschüler von Dix war, Hegenbarth und Richter nach dem Krieg zeitgleich an der Akademie lehrten, Uhlig bei Richter studierte und Hopfe und Uhlig parallel viele Jahre heute tätige Künstlerinnen und Künstler ausgebildet haben.

Öffnungszeiten:
Sonntag 15—18 Uhr

Eintritt frei

(Bild: Hans Theo Richter, Bildnis eines Mädchens mit aufgestütztem Kopf, um 1952)

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2 Ausstellung

Pest, Cholera und Corona - Epidemien gestern und heute

Epidemien haben die Menschheit zu allen Zeiten vor Herausforderungen gestellt, aber auch gesellschaftlichen Wandel und medizinischen Fortschritt angestoßen. Anhand von Münzen und Medaillen sollen die Epidemien der Vergangenheit und Gegenwart im Hinblick auf die Wahrnehmung durch ihre Zeitgenoss*innen, deren Ängsten und Hoffnungen beleuchtet werden. Die Ausstellung spannt einen Bogen zwischen der „Antoninischen Pest“ (165 – 180 n. Chr.) und der Corona-Pandemie (ab 2019) mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Pestmedaillen und Pesttalern der Frühen Neuzeit.

Neben den unmittelbar mit Epidemien verbundenen Bereichen – Vergänglichkeit und Sterben – thematisiert die Ausstellung auch die Prävention und Bekämpfung von Epidemien im Laufe der Zeit: Mithilfe von Amuletten, die Schutz vor Krankheit versprachen, über die Erfindung der Quarantäne im Mittelalter bis zu den Impfungen der Moderne. Ausgestellt werden bisher nicht gezeigte Objekte aus dem Bestand des Münzkabinetts. Daneben werden auch Medaillen aus der „Sammlung Brettauer“ des Instituts für Numismatik und Geldgeschichte Wien, der Münzfund von Schloss Lauenstein, der im Münzkabinett aufbewahrt wird, und Leihgaben privater Sammler, im besonderen Medaillen und Münzen zum Thema Corona, zu sehen sein.

Öffnungszeiten:
täglich 10—18 Uhr, Dienstag geschlossen

Eintrittspreise:
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €

(Bild: Besuch der Königin Eugenie bei Cholera-Kranken, Frankreich 1866
Universität Wien, Institut für Numismatik und Geldgeschichte, Sammlung Brettauer 1666)

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1 Ausstellung

Correggios rinascita

Die Restaurierung von Correggios "Madonna des heiligen Sebastian" (um 1524)

Die Madonna des heiligen Sebastian wurde um 1524 von Correggio für die Bruderschaft des heiligen Sebastian in Modena gemalt. Historische Überlieferungen belegen, dass das Altarbild bereits im Besitz der Bruderschaft beschädigt war und sich sein Zustand in den folgenden Jahrhunderten verschlechterte. Die heute auffälligste Veränderung ist die wellenartige Oberfläche, welche sich auf die Verwendung ungeeigneter Bretter bei der Herstellung zurückführen lässt. Aufgrund der konvexen Brettverwölbungen kam es besonders an den Leimfugen zu Farbschichtlockerungen und -verlusten.

In der Vergangenheit wurde wiederholt versucht, Tafel und Malschicht zu stabilisieren. Neben dem Aufbringen rückseitiger Stützsysteme führten verschiedene Eingriffe an der Bildvorderseite jedoch dazu, dass die Malerei Correggios zunehmend überlagert wurde. Im Rahmen eines Forschungsprojekts werden Erhaltungszustand, Schadensursachen und Aspekte zu Correggios Maltechnik untersucht sowie eine umfassende Konservierung und Restaurierung von Malschicht und Bildträger vorgenommen.

Die Farbenprächtigkeit und der Detailreichtum Correggios Malerei werden nach dem Forschungsprojekt wieder unmittelbarer zu erleben sein und so die Wiedergeburt (it. rinascita) dieses Meisterwerks ermöglichen. Aufgrund seiner hohen Empfindlichkeit kann Correggios Werk die Galerie nicht verlassen. Daher wird es vor Ort in einem gläsernen Schau-Atelier restauriert. So bekommen die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, den Verlauf der Restaurierung mitzuerleben.

Das Schau-Atelier besuchen

Die Restauratorinnen arbeiten vorwiegend von Dienstag bis Freitag zu unseren Öffnungszeiten im Schau-Atelier. Der Blick ins Atelier ist darüber hinaus jederzeit auch am Wochenende während der Öffnungzeiten (täglich 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen) möglich.

Eintrittspreise regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €

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Ausstellung

Focus Albertinum: Erneuerung & Reform. Professoren der Dresdner Kunstakademie 1895—1916

Die Kabinett-Ausstellung im 2. Obergeschoss des Albertinum umfasst etwa 20 Gemälde und Skulpturen von Professoren der Königlichen Kunstakademie Dresden aus der Zeit von 1895—1916. Im Kontext zur Sonderausstellung Weltflucht und Moderne. Oskar Zwintscher in der Kunst um 1900 werden mit Werken von Malern wie Gotthardt Kuehl, Robert Sterl bis hin zu Otto Gussmann und Bildhauern wie Georg Wrba oder Selmar Werner vor allem Freilichtmalerei und Realismus verpflichtete künstlerische Positionen aus dem Bestand des Albertinum vorgestellt, die aufgrund der begrenzten Hängefläche seit Jahren nicht zugänglich gemacht werden konnten.

Sie spiegeln den Geist der Erneuerung in einer von Umbrüchen geprägten Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts wider. Wird in den 1880er Jahren noch um die Durchsetzung des Studiums nach lebenden Modellen in freier Natur gerungen und damit versucht, grundlegende Reformen im Lehrbetrieb durchzusetzen, ist dies nach der Jahrhundertwende alsbald gängige Praxis. Mit der Etablierung des Impressionismus an der Akademie und im Ausstellungswesen gelang nun auch in Dresden der Anschluss an die internationale Moderne. Die aus Pleinair und Realismus erwachsende bildnerische Praxis sollte in der Folge zahlreiche Künstlergenerationen prägen und die sogenannte „Dresdner Schule“ hervorbringen.

Erst ab 1919, als Frauen zum Studium zugelassen wurden, konnten auch Künstlerinnen von diesen Entwicklungen profitieren.

Öffnungszeiten:
täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen
22.01.2024 — 26.01.2024 geschlossen

Eintrittspreise: regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €

(Bild: Emanuel Hegenbarth, Zwei Schimmel am Fluss, 1908)

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3 Ausstellung

Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums im Jahr 2017 stellt die neue Dauerausstellung im Dresdner Residenzschloss die fürstlichen wie geistlichen Protagonisten der Reformationszeit in Sachsen vor. Besucher müssen dafür keine Geschichtsexperten sein - denn die wird in der Ausstellung anhand einzelner Objekte erzählt, die sich ihren einstigen Besitzern zuordnen lassen. So etwa eine blutbefleckte Feldbinde von Moritz von Sachsen, die er trug, als er in der Schlacht bei Sievershausen starb. Oder ein reich verzierter Harnisch, der den Körper August von Sachsen nachweislich am 27. April 1547 in der Schlacht von Mühlberg schützte.

Öffnungszeiten:
täglich 10—18 Uhr, Dienstag geschlossen

Eintrittspreise:
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €

(Bild: Kurschwert des Herzogs Moritz von Sachsen, Nürnberg, 1547 Stahl, Gold, Silber)

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1 Ausstellung

Weltsicht und Wissen um 1600

Bohrer, Beile, Hobel, Gartenharken, Spaten und Baumscheren - kaum vorstellbar, dass es das heutige Baumarkt-Inventar in 500 Jahren ins Museum schafft. In der Ausstellung "Weltsicht und Wissen um 1600" sind es neben dem Material und der aufwendigen Verarbeitung der Objekte aus der Spätrenaissance vor allem ihre einstigen Besitzer, die die Museumsreife der Werkzeuge und Gartengeräte rechtfertigen. Denn auch Fürsten hatten Freizeit - und so sammelte Kurfürst August von Sachsen (1526-1586) als Kunsthandwerker und Gärtner neue Kraft fürs Regieren. Mit Erfolg: Unter ihm entwickelte sich Sachsen zu einem der mächtigsten und reichsten Fürstentümer innerhalb des Reiches. Auch von ihm gedrechselte Elfenbeinstücke, Schreib- und Zeichengeräte und mehrere Portraits machen den Herrscher als Menschen nahbar.

Öffnungszeiten:
täglich 10—18 Uhr, Dienstag geschlossen

Eintrittspreise:
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €

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3 Ausstellung

Die Königlichen Paraderäume und das Porzellankabinett im Dresdner Residenzschloss

Die Feierlichkeiten zur Vermählung des Kurprinzen Friedrich August II mit der österreichischen Kaisertochter Maria Josepha im September 1719 in Dresden gaben einst Anlass zur Errichtung des königlichen Paradeappartements. Mit der Wiedereröffnung der originalgetreu rekonstruierten Pa­raderäume 300 Jahre später, erreicht nach 33 Jahren der Wie­deraufbau des Residenzschlosses Dresden seinen glanzvollen Höhepunkt.

Zur Raumfolge des Paradeappartements zählten ein Ecktafelgemach, zwei Vorzimmer, das Audienzgemach mit Thron sowie das Paradeschlafzimmer mit einem grandiosen Imperialbett. Mit großem Aufwand und Expertenwissen sowie handwerklichen Höchstleistungen ist es gelungen, ein Raumkunstwerk wieder entstehen zu lassen, das ein authentisches Erleben der prachtvol­len Ausstattung des 18. Jahrhunderts möglich macht.

Die in den Sammlungen des Kunstgewerbemuseums erhaltenen Originale, wie die vergoldeten Augsburger Silbermöbel, zahlreiche Gemälde der Gemäldegalerie Alte Meister, wertvolle Spiegelrahmen sowie die schon zu ihrer Entstehungszeit außergewöhnlich kostbaren Goldpilaster aus dem Audienzgemach erzählen als Zeitzeugen von der ursprünglichen Ausstattung und verfehlen auch heute ihre beeindruckende Wirkung nicht.

Es ist sogar möglich, August dem Starken persönlich zu begegnen. An seinem Audienzstuhl vorbei gelangt man zur „königlichen Sta­tua“, der Krönungsfigur Augusts des Starken, mit dem Römischen Krönungsornat, den Insignien und dem nach dem Leben abge­formten Antlitz des Herrschers.

Einen weltweit einzigartigen Schatz barocker Textilkunst bilden die in der Rüstkammer überlieferten Staatsgewänder Augusts des Starken, die die dynastischen und politischen Ereignisse seiner Regierungszeit glanzvoll vor Augen führen.

Der berühmten Leidenschaft Augusts des Starken für das weiße Gold wird im rekonstruierten Porzellankabinett im Turmzimmer Rechnung getragen. Eingerichtet durch seinen Sohn August III., diente es gut 200 Jahre lang als prominenter Schauraum für die vielbeneideten Meissener Porzellane. Mit den Elementvasen des Hofbildhauers und Modellmeisters Johann Joachim Kaendler kehren einzigartige Hauptwerke der Meissener Manufaktur ins Schloss zurück, die 75 Jahre im Depot der Porzellansammlung schlummerten.

Öffnungszeiten:
täglich 10—18 Uhr, Dienstag geschlossen

Eintrittspreise:
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €

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Thronende Maria mit dem Kind, um 1490
3 Ausstellung

Gotische Skulpturen aus Sachsen

Die mittelalterlichen Kunstwerke der Skulpturensammlung haben im Schloßbergmuseum Chemnitz eine Heimstatt. Gemeinsam mit den Arbeiten des Schloßbergmuseums werden die Dresdner Werke im Kreuzgang und den Konventsräumen des ehemaligen Benediktinerklosters gezeigt.

Das Ensemble von Kloster und der angrenzenden spätgotischen Hallenkirche bildet den idealen Rahmen für die Präsentation. In kongenialer Weise ergänzen sich die beiden historischen Sammlungen aus Dresden und Chemnitz, die in ihren Ursprüngen auf den 1825 gegründeten Königlich Sächsischen Altertumsverein und den Verein für Chemnitzer Geschichte zurückgehen. Diese hatten im 19. und frühen 20. Jahrhundert unter anderem Altäre, einzelne Retabelfiguren und Andachtsbilder, die keine liturgische Verwendung in den Kirchen mehr fanden, gesammelt und ausgestellt.

Den Schwerpunkt der Ausstellung mit rund 80 Objekten, davon 65 aus dem Besitz der Skulpturensammlung, bildet die spätgotische Plastik aus der Zeit zwischen 1480 und 1520. Skulpturen wie die beiden Madonnen des Meisters H. W. aus Waldkirchen, die raumgreifend bewegte thronende Muttergottes aus Geyer, mehrere Arbeiten von Peter Breuer oder die monumentalen Figuren vom ehemaligen Hochaltar der Michaeliskirche in Zeitz sind einzigartige Zeugnisse der Blüte sächsischer Bildschnitzkunst.

Öffnungszeiten:
täglich 11—17 Uhr, Montag geschlossen

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1 Online

Panorama-Rundgänge

In unseren Panoramarundgängen und virtuellen Ausstellungen können Sie unsere Museen rund um die Uhr erleben und durch die Räume schlendern. Zu ausgewählten Schauen bieten wir auch virtuelle Touren mit Guides an.

Albertinum
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Albertinum

Mathematisch-Physikalischer Salon
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch den Mathematisch-Physikalischen Salon

Münzkabinett
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Münzkabinett

Museum für sächsische Volkskunst
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Museum für sächsische Volkskunst

Neues Grünes Gewölbe
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Neue Grüne Gewölbe

Porzellansammlung
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch die Porzellansammlung

Riesensaal
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch den Riesensaal

Türckische Cammer
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch die Türckische Cammer

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3 Ausstellung virtuell

Die Online Collection entdecken

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben über 1 Million Objekte, davon sind ca. 20.000 ausgestellt und in der Online Collection befinden sich an die 220.000 Objekte. Diese können Sie sich in unserer Online-Sammlung ansehen.

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28.04.20, 16:13, Jedermann Selbst die Sistinische Madonna ist zu sehen

Vor 500 Jahren ist Raffael gestorben und mir wird angesichts der Situation mit der Corona-Panik auch schon ganz übel.
Wir kommen nicht in die Alten Meister, aber wir können das alte Meisterwerk trotzdem sehen. Es ist tatsächlich ein gewisser Trost die kleinen Engel unten an der Sixtina zu sehen. Dem Link hier folgen und einfach Raffael in das Suchfeld eingeben und schon sind sie da, die Werke aus der Sammlung. Wunderbar!

Online

Digitale Angebote

Von der virtuellen Ausstellung bis zum Meme Generator: Entdecken Sie unsere digitalen Angebote und erleben Sie unsere Museen und Kunstwerke von zuhause oder unterwegs.

Multimediale Besuchertouren
Erleben Sie Kunst digital mit unseren multimedialen Touren. Vor, während und nach Ihrem Museumsbesuch erhalten Sie spannende Einblicke und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Werken.

Digitale Veranstaltungen
Salongespräche und Podiumsdiskussion "Runder Tisch"

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Online

Digitale Angebote für Kinder und Jugendliche

Anleitungen für Kinder und Jugendliche um zuhause oder unterwegs kleine Kunstwerke herzustellen oder Experimente durchzuführen.

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Blog

Blog der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Hier finden Sie Interviews, Filme, Berichte und den berühmten Blick hinter die Kulissen der Sammlungen, Depots und Restaurierungswerkstätten. Lassen Sie sich inspirieren und gehen Sie auf Entdeckungsreise!

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Online-Shop

Web-Shop der SKD

Puzzle, Becher, Gläser, Schirme, Schmuck, Geschenksets und vieles mehr finden Sie im Webshop der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.


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Raffael, »Madonna mit Kind und Buch«, um 1503, Norton Simon Museum, Pasadena
3 Online

Raffael und die Madonna

Vom Frühwerk bis zur Meisterschaft

Wir laden Sie ein, die Ausstellung während der coronabedingten Schließzeit in einem virtuellen Rundgang kennenzulernen.

Nachdem die Gemäldegalerie Alte Meister den Ausnahmekünstler Raffael anlässlich seines 500. Todestages in diesem Jahr bereits mit zwei Ausstellungen gewürdigt hat, lenkt sie mit der Schau „Raffael und die Madonna“ die Aufmerksamkeit auf einen zentralen Aspekt seines Werkes: die Präsentation der Madonna mit Kind.

Zu diesem Anlass beschäftigt sich die Ausstellung auch mit dem Herzstück der Sammlung – der Sixtinischen Madonna. Auf eindringliche Weise wird der ursprüngliche Anbringungskontext und die theologische Aussage der berühmten Sixtinischen Madonna thematisiert.

Für die Dauer der Ausstellung wird dem Gemälde eine angedeutete Chorschranke mit einem Kruzifix gegenüberstellt. Auf dessen Rückseite richten sich, wie einst in der Klosterkirche von San Sisto in Piacenza, die erschrockenen Blicke des Jesuskindes und seiner Mutter. Die Neuinszenierung macht den reichen Sinnzusammenhang von Raffaels Malerei für den Besucher erfahrbar.

Im Semper-Kabinett wird der Fokus auf Raffaels Frühwerk gelenkt. Die Leihgabe der Madonna mit Kind und Buch,* um 1503, aus dem Norton Simon Museum im kalifornischen Pasadena ermöglicht die Begegnung mit der frühen Meisterschaft Raffaels und stellt diese in den Kontext seiner Zeitgenossen.

*Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie kann die Madonna mit Kind und Buch aus dem Norton Simon Museum in Pasadena anlässlich dieser Ausstellung vorerst nicht nach Dresden reisen. Wir hoffen, das Bild noch zu einem späteren Zeitpunkt zeigen zu können.

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29.04.21, 11:42, Kulturnator Wegen der Sixtina kommt die Welt

Florenz hat seinen David, Paris seine Mona Lisa und Dresden eben die Sistinische Madonna. Wegen der Sistinischen Madonna kommt die Welt, wegen der pandemischen Krone wird sie nicht reingelassen. Auf-zu-zu-auf, gerade sind die Alten Meister geschlossen, aber wir hoffen weiter unverdrossen. Kalauern wird der Situation gerecht, weil es auch eine kalauerhaft Politik mit kalauernden Begründungen für unsinnige Maßnahmen ist. An Sachsens Landesregierung liegt das nur bedingt, denn die vor der Bundesnotbremse angewandte Maßzahl der Intensivbettenbelegung macht mehr Sinn und Verstand als die manipulierbaren und manipulativen Inzidenz-Zahlen.

Blaudruckfärberei in Coswig
61 Ausstellung

Inspiration Handwerk

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verfügen über ein Wissensarchiv, das 500 Jahre künstlerische und wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen und Techniken vereint.

Die Kunstschätze sind meist selbst Zeugnis höchster Handwerkskunst. Aber welchen Wert hat das mit der Hand gefertigte Werk in einer immer schnelllebigeren und digitalen Gesellschaft, in der das haptische und kreative Erfahren scheinbar in den Hintergrund rückt? Die Ausstellung macht das aktuelle und traditionelle Handwerk der Region zum Thema. Künstler*innen und Handwerker*innen sind eingeladen, in Dialog zu treten und sich von den Schätzen der Kunstsammlungen inspirieren zu lassen. Mit dem Outreach-Programm »180 Ideen für Sachsen« und dem »Mobilen Museum« verlässt die Ausstellung den Museumsraum und lädt zu einer Reise an die verschiedenen Orte der Inspiration und Produktion in der Region ein.

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24.03.20, 15:34, Kulturnator Handwerk hat goldenen Boden

Handwerk hat goldenen Boden hat bei dieser Ausstellung eine wortwörtliche Bedeutung. Zu welch Blüten unsere Vorfahren die Handwerkskunst getrieben haben, lässt staunen. Auch der Betrachtungszeitraum von 500 Jahren gemahnt uns daran, dass wir schon schlimmere Zeiten durch- und auch überlebt haben.

28.04.20, 16:32, Jedermann:

Es zeigt sich in diesen wirren Corona-Zeiten was Substanz hat und was eher nicht. Diese unglaubliche Kunstfertigkeit zeugt von viel Substanz.

Gerhard Richter, 27.11.2018, 2018 Bleistift auf Papier, 230 x 230 mm, Leihgabe aus Privatbesitz, Staatliche Kunstammlungen Dresden, Gerhard Richter Archiv weitere Weitere Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
1 Ausstellung

Gerhard Richter. Neue Zeichnungen 2017-2020

Mit der Ausstellung präsentiert das Gerhard Richter Archiv erstmals 70 neue Bleistiftzeichnungen von Gerhard Richter, die nach einer längeren Arbeitspause entstanden sind. Bei den Werken handelt es sich um kleinformatige abstrakte Kompositionen, die durch die teilweise ergänzende Verwendung von Farbstiften eine neue Qualität gewinnen.

Zeichnungen begleiten das malerische Werk von Gerhard Richter bereits seit 1964. Die ab 1976 entstandenen Blätter lehnen sich vor allem an das komplexe Formenrepertoire der parallel entstehenden Abstrakten Bilder an und zeichnen sich durch ihre individuellen Formate und den erstmaligen intensiven Einsatz von farbigen Stiften aus, der diesen Blättern seine spezifische, malerische Anmutung verleiht. Richter selbst stand der künstlerischen Gattung der Handzeichnung immer kritisch gegenüber. Ebenso wie er die traditionellen druckgrafischen Techniken der Radierung oder der Lithografie stets vermieden hat, empfindet er diese als zu sehr von einer kunsthandwerklichen Geschicklichkeit und Ästhetik geprägt. In seinen Arbeiten auf Papier hat er gegen diese traditionellen Qualitäten des Mediums immer angearbeitet. So entstanden seine ersten Aquarelle von 1977/78 auf dünnem, liniertem Schreibpapier, das sich unter dem Auftrag der Wasserfarben auffällig wellte, was von Experten als ein grober technischer Mangel angesehen wird.

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28.04.20, 16:34, Jedermann Bitte Ausstellung verlängern

Es wäre jammerschade die jüngsten Werke Gerhard Richters nicht zu sehen zu bekommen. Wenn nun hoffentlich bald die Museen wieder öffnen wäre das just nach Beendigung dieser wertvollen Schau. Eine Verlängerung wäre wünschenswert.

151

Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Residenzschloss

Der Verbund „Staatliche Kunstsammlungen Dresden" umfasst 15 Museen, die zu den bedeutendsten der Welt zählen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.

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Bewertungen & Berichte Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Ausstellungen / Museum Staatl. Kunstsammlungen Dresden Dresden, Taschenberg 2
Ausstellungen / Burg Festung Königstein Königstein, Festung 1
Ausstellungen / Museum Museum für Völkerkunde Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Hochschule Hochschule für Bildende Künste Dresden Dresden, Zugang Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Ausstellung Panometer Dresden Dresden, Gasanstaltstraße 8b
Brauchtum / Museum Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau Rabenau, Lindenstraße 2
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Dresden Dresden, Wilsdruffer Str. 2
Ausstellungen / Galerie Kunst Haus Dresden Dresden, Rähnitzgasse 8
Ausstellungen / Museum Verkehrsmuseum Dresden Dresden, Augustusstraße 1
Ausstellungen / Museum Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden Dresden, Dresdner Straße 44
Ausstellungen / Museum Schillerhäuschen Dresden Dresden, Schillerstraße 19
Ausstellungen / Museum Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik Dresden, Hauptstraße 13
Ausstellungen / Museum Kraszewski-Museum Dresden Dresden, Nordstraße 28
Ausstellungen / Galerie Kunstausstellung Kühl Dresden Dresden, Nordstr. 5
Ausstellungen / Museum Senckenberg Natuthist. Sammlungen Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Museum Deutsches Hygiene-Museum Dresden Dresden, Lingnerplatz 1
Ausstellungen / Museum Technische Sammlungen Dresden Dresden, Junghansstraße 1-3
Ausstellungen / Museum Leonhardi-Museum Dresden Dresden, Grundstraße 26

Ausstellungen / Museum Palitzsch-Museum Dresden Dresden, Gamigstraße 24
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Mi, 6.3.2024, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Do, 7.3.2024, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Fr, 8.3.2024, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Sa, 9.3.2024, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Mi, 13.3.2024, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Do, 14.3.2024, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Fr, 15.3.2024, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Sa, 16.3.2024, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden Dresden, Palaisplatz
Ausstellungen / Museum Museum Festung Dresden Kasematten Dresden, Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Museum Käthe Kollwitz Gedenkstätte Moritzburg Moritzburg, Meißner Str. 7
Ausstellungen / Galerie Galerie Stuwertinum Dresden, Fritz-Löffler-Str.18
Ausstellungen / Museum Landschloß Pirna-Zuschendorf Botanische Sammlungen Pirna, Am Landschloß 6
Ausstellungen / Museum Richard Wagner Museum Graupa Pirna/OT Graupa, Richard Wagner Str. 6
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Pirna Pirna, Klosterhof 2
Ausstellungen / Galerie Galerie Thomas Reichstein Dresden, Pillnitzer Landstr. 59
Ausstellungen / Museum Robert-Sterl-Haus Museum Struppen, OT Naundorf, Robert-Sterl-Straße 30
Ausstellungen / Museum Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden, Olbrichtplatz 2
Ausstellungen / Galerie Galerie Gebrüder Lehmann Dresden, Görlitzer Str. 16
Ausstellungen / Museum Pilzmuseum Reinhardtsgrimma Reinhardtsgrimma, Grimmsche Hauptstraße 44
Ausstellungen / Galerie Galerie Sybille Nütt Dresden, Obergraben 10
Ausstellungen / Museum DDR-Museum Zeitreise Dresden, Antonstraße 2A

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